Donnerstag, 3. November 2011

Ein Riff der Stille


„Durch die Versenkung und Meditation kommt dann über den Schüler ein Gefühl von Sicherheit, Ruhe und Frieden. Nicht ein Frieden, der nur in Ruhe besteht, sondern ein Friede, wie er eben nur in den höheren Welten zu finden ist und der hier nur erreichbar wäre, wenn wir ihn uns so vorstellen könnten: tosende, brandende, stürmende See, deren Substanz ja dieselbe ist, als wenn sie ruhig und glatt da läge.

Stände nun ein Mensch inmitten dieser brandenden tosenden See auf einem Wrack und könnte er sich da so weit selbst vergessen, keine Todesfurcht und Angst um sein persönliches Leben zu haben, sondern inmitten dieses Aufruhrs und der Todesgefahr nur in den erhabenen, großartigen Anblick des brausenden, tosenden Meeres versunken sein könnte und nur die Schönheit und Erhabenheit dieses Anblicks empfände, dann hätte er in diesem Moment den Frieden, wie er in der geistigen Welt zu finden ist.

In der geistigen Welt ist dieser Friede möglich, hier ist er nicht möglich, ausser wenn der Mensch vollkommen sich selbst vergessen könnte in der Ekstase, um seine Seele so weit zu öffnen, dass der Frieden der geistigen Welt in ihn einströmt.“ (Steiner)

1 Kommentar:

Der Unbuddhist hat gesagt…

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