Donnerstag, 8. Oktober 2009

Holy place. Holy silence

Bevor der Krieger des Lichts einen Schritt nach vorne macht, um diese Welt zu einem besseren, schöneren und gerechteren Ort zu machen, macht er den einen Schritt ins Jenseits. Jenseits der Zeit. In das Jenseits allen Leids. Das Jenseits allen Strebens. Jenseits von Gut und Böse. In das Jenseits, welches bereits war, bevor Gott sich dazu entschlossen hat, sich als werdende Welt zu offenbaren. Bevor der Krieger des Lichts die Welt zu einem heiligen Ort transformiert, geht er in die Stille. Ein heiliger Ort. Eine heilige Stille. Das ist seine Meditation - Klick Dich in diese Meditation:

ICH BIN in Weltenweiten -
und weit ist mein eigenes Sein –
Ich atme mit jedem Atemzug Galaxien ein –
schlafe die ganze Nacht als die Sterne.
Mein Auge ist der Himmelsraum -
Und der Nerven-Ende,
das sind die Sterne.


Die Sterne in meinem Weltenauge
und meine Pupille ist der Mond.
Sonne und Mond und herrliche Novä
rasen und rauschen durch meine Adern.
Ich sehe das Firmament.
Und ein Punkt -
ist das Firmament.


Ich erkenne eine tiefe Befreiung:
Ich bin von der ganzen Welt frei –
weil ich die ganze Welt bin.
Das Firmament ist meine Seele -
Meine Ich-tragende Seele – mein Herz.
Mein Herz, pocht im Rhythmus
mit dem ganzen liebenden Universum.

ICH BIN in Weltenweiten -
und weit ist mein eigenes Sein.
ICH BIN von der ganzen Welt frei –
weil ich die ganze Welt bin.


(Frei nach Rudolf Steiner & Ken Wilber)


Bild: Stefan Stark vor Jerusalem. Stark ist mit einem Pädagogik-Kunstprojekt der AlanusHochschule in Israel/Palästina unterwegs.

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