Sonntag, 9. November 2008

9. November - Würdest Du ein Herz zu vergeben haben?

Auf mehreren Veranstaltungen haben in Berlin am Sonntag zahlreiche Menschen des 70. Jahrestages der Nazi-Pogrome gegen die Juden vom 9. November 1938 gedacht. Im Stelenfeld des Berliner Holocaust-Mahnmals und im «Raum der Namen» waren Lebensgeschichten von 100 Opfern der Schreckensnacht zu hören. In diesen Stimmen meditierten wir die ÖKOMED. Dabei taten wir alles, um unser HERZ so weit zu öffnen, dass jede Biografie, jeder Mensch und jeder Tod, jeder Schmerz, einen Platz in unserem Herzen fand. Für mich selber war es die brutalste und wichtigste öffentliche Mediation.

Mein Dank gilt allen spirituellen Aktivisten, die diese öffentliche und kollektive Meditation ermöglicht haben (incl. den Veranstaltern und Sicherheitskräften des Holocaust-Mahnmals) und sie gilt auch jenen, die mit ihren guten Gedanken und offenen Herzen dieses Tag des Leidens und diese ÖKOMED mitgetragen haben. Durch Mails, sms oder kurze Anrufe. Ihr ward alle da. Spürbar und in Liebe .

Zum gleichen Zeitraum, würdigten die Veranstalter der Spirituellen Herbstakademie in Frankfurt, ebenfalls diesen Tag mit einem feierlichen Ritual.

In Hamburg fand eine F-ÖKOMED zu diesem Tag statt! Auch dafür meinen innigen Dank!

Bei aller Begeisterung dafür, dass überall Menschen sich dieser Nacht öffnen und den 9. November würdigen...Was haben wir schon getan? Vielleicht einfach nur das: Wir haben uns auf die Suche gemacht, "wie Liebende, die das Herz des Geliebten suchen..."














































































"Wenn die Propheten aufständen
in der Nacht der Menschheit
wie Liebende, die das Herz des Geliebten suchen,
Nacht der Menschheit
würdest du ein Herz zu vergeben haben?"
(Nelly Sachs)

Kommentare:

Janet hat gesagt…

Lieber Sebastian,

Bevor ich losgegangen bin, habe mir bewusst das Shirt von Xavier Naidoo angezogen mit dem Stern auf der Brust. Ich bin einmal um das Denkmal gelaufen. Vorher habe ich Wiesbadener erklärt, dass Berlin kein Zentrum hat. Berlin ist einmalig und hat viele Zentren. Nicht nur zum SHOPPEN. Es schien die Sonne, die euch anschien. Anschliessend bin ich mit dem 100er Bus zum Bahnhof Zoo und hab meine Freundin getroffen und bei MC Doof gefrühstückt. und weil es mir nicht gut ging, bin ich anschliessend wieder zurück nach Hause und hab mich ins Bett gelegt.

Meine Eskalation war bereits schon Freitag...Und mal schauen wie es weitergeht...

SONNIGST JANET

Annette hat gesagt…

Liebe Janet,

hört sich dennoch nach einem gelungenen Tag an. Das Beste, was man daraus machen kann. Ausser natürlich meditieren.

Anonym hat gesagt…
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