Dienstag, 12. August 2008

Brothers in public silence

Die Geschichte von ÖKOMED besteht aus drei Geschichten, die alle für sich faszinierend sind. Ich will sie kurz erzählen.

Die erste ist meine Erfahrung, nach Lesungen und Vorträgen: Es gibt eine Wirklichkeit, die ist jenseits von Worten. Man kann über diese Wirklichkeit nur bedingt sprechen - letztlich muss man sie erfahren. In der gemeinsamen, kollektiven Meditation, kann man sie unmittelbar erleben. Diese Erfahrung machte ich und schrieb darüber.

Hier beginnt die zweite Story.
Ein Leser reagierte sehr kritisch auf den kollektiven Aspekt von Meditation und schrieb ironisch:

"Auf das größte hoffentlich demnächst zu erwartende Event freue ich michbesonders: die erste von Gronbach einberufene Kollektive Meditation (ich schlage medienwirksam KOMED vor... das assoziiert "Kommet!" oder "Komet",oder das "Med" streicht das so vielgepriesene Therapeutische einer solchenVeranstaltung heraus). Geeignet wäre der Zeitpunkt ab November 2008 auf demStandort des jetzigen Flughafens Berlin Tempelhof-- überhaupt ist einFlughafen sehr sinnig..."

Tja - - da wollte mir jemand ans Bein pinkeln und brachte nur ein Faß zum überlaufen.
Urin ist ein ganz besonderer Saft.

Seit Mai diesen Jahres überlegte ich, wie KOMED zu realisieren wäre. (Gleich nachdem ÖKOMED online ging, habe ich mich mich bei dem Herrn aus Berlin ausdrücklich für die Inspiration bedankt). Ich wusste, dass KOMED einschlagen würde, aber ich wusste nicht wie.

Dann kam die dritte Story und es kam die Zeitschrift What is Enlightenment? ins Spiel. Sie berichtete von einem Trend aus den USA, wo junge Menschen öffentlich meditierten. U.a. wurde über Alexander Cequea Fuentes (Foto), einem Studenten der Maharishi University of Management berichtet.
Seine Bilder und sein Logo gaben meinen diffusen Vorstellungen eine konkretes und modernes Bild.

KOMED wurde zu ÖKOMED und weil mir der kollektive Aspekt ungemein bedeutsam erscheint, unterscheidet sich ÖKOMED von dem Public Meditation Project nur dadurch, dass bei uns immer mindestens zwei Personen öffentliche meditieren müssen - darum auch das etwas modifizierte Logo. (Wobei ich natürlich nix dagegen habe, dass jemand alleine öffentlich meditiert - wie wäre der Gedanke: Man verabredet sich an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit und zeigt der Öffentlichkeit durch Schilder, an welchen Orten in diesem Augenblick ebenfalls meditiert wird...? Was haltet Ihr davon?)

Der Rest ist Geschichte und unsere Bilder sind mittlerweile auch bei Alex zu sehen - so wie er bei uns.

Mittlerweile sind Alex und ich in einem regen Mailverkehr und planen gemeinsame Projekte zwischen den USA und Deutschland...lasst Euch überraschen.

Wir fanden schnell zu einer Formel, die uns freundschaftlich verbindet. Wir nennen uns gegenseitig: "Brothers in public silence".

Danke an alle Inspiratoren und Unterstützer!

Wie sagt Alex in seinem aktuellen Beitrag:
The only “leader” in this revolution is the guiding inner light inside of you.
Und ich füge hinzu: Be the light!

Das sind die drei Storys von ÖKOMED - Geschichten die das LEBEN schreibt.

Geschichten die WIR fortschreiben können. Schreibt!

Jeder Ort zählt. Jeder Mensch zählt. Jede Minute zählt.

1 Kommentar:

KlausMaria hat gesagt…

Lieber Sebastian!

Sag ich doch: Aus der Stille!

Aber "Komed(t)" wäre auch nicht schlecht gewesen.

Licht und Liebe an alle Sisters und Brothers in public silence.

Lets hear the sounds of silence!

Aus der Stille
KlausMaria