Donnerstag, 24. Juli 2008

"Ich hoffe, dass bald ganz Europa von Public Meditation spricht."




Der holländische Autor Jelle van der Meulen schrieb zuletzt ein Buch über die „Armut als Schicksal“. Jenseits von Opfer/Täter-Klischees lengt er den Blick auf die kulturellen, wirtschaftlichen, aber vor allem auch spirituellen Aspekte von Armut. Er blickt auf die Armut Perus und gleichfalls auf die damit zusammenhängende Not Europas.

Van der Meulen ist ein Mann, der in der Welt herumkommt und einen Sinn dafür hat, was Menschen bewegt – und dafür, was Menschen zur Ruhe kommen lässt.

Vor allem schätze ich ihn als jemanden, der etwas über inneren Reichtum und eben auch über innere Armut sagen kann – ohne dies jemals als Ankläger zu tun. In seinem Buch Herzwerk klagt er diese innere Armut nicht an, sondern zeigt, dass unser Innerstes voller seelischer Reichtümer und Potentiale ist – vor allem und gerade dann, wenn wir meinen armselig und verloren und zornig und traurig und zu sein.

Da wo das große Loch ist – da fange ICH erst an. Das ist Jelle van der Meulens Grundannahme, die er in Herzwerk ausführlich und in einem reichen kulturellen und philosophischen Kontext begründet.

Das sind ein paar wunderbare Aspekte von Jelle van der Meulen und so ist meine Freude und Überraschung groß gewesen, als ich gerade diesen Beitrag zu Public Meditation von diesem Freund bekommen habe, den er auf seinem Blog publiziert hat.


Lieben Dank, Partner. Er hat bei mir eingeschlagen. Und besonders Deine Hoffnung: "Ich hoffe, dass bald ganz Europa von Public Meditation spricht."

Man wird von PublicMeditation sprechen, wenn Ihr öffentlich schweigt.
Public Meditation wird etwas bewegen, wenn Ihr öffentlich ruht.
Public Meditation wird sich zeigen - wenn Ihr Euch zeigt.

Jelles Hoffnung wird von niemanden anders getragen, als von uns.
Es gibt keine anderen – nur uns.

Geht raus. Setzt Euch. Schließt die Augen. Schließt den Mund. Öffnet die Euer Herz.

......STILLE....

Laß Dein Herz geöffnet. Öffne nun auch die Augen. Stehe auf. Öffne Deinen Mund und sprich und tue die Werke die Du tun willst.
Als das EINE und das ALLES.

Kommentare:

Anak hat gesagt…

lieber sebastian,
was haelst du denn davon, wenn du dein mittleres v maennlein veraenderst in eine yab yum position von mann und frau (symbolisiert die goettliche vereinigung der beiden geschlechter).
dann hast du alles vereinigt. die sexuelle vereinigung ist ja oder sollte eben nichts anderes sein als eine meditation im goettlichen sein, im erkennen des goettlichen im anderen und damit in sich selbst.
in licht und liebe
anka

KlausMaria hat gesagt…

Lieber Sebastian,

Anaks Vorschlag ist gut. Vielleicht noch das linke Männlein in ein Weiblein - und dann vorerst Schluss mit den Veränderungen. Will endlich meinen Foliendrucker beauftragen können mir die Klebefolien für das Auto zu drucken. In aller Bewegung, der will jetzt mal was Statisches.

Ebenfalls
in Licht und Liebe

Aus der Stille
KlausMaria

P.S: Gibts irgendwelche copyright-Probleme wenn ich die Folien drucken lasse?

Anak hat gesagt…

lieber sebastian,
vielleicht solte man auch mal darueber nachdenken, das wort gott zu veraendern, da bei so vielen menschen solch negative assoziationen mit dem wort gott verbunden sind. z.b. ich bin alles - alles ist in mir oder: ich bin licht - das licht ist in mir. oder: in mir ist liebe - ich bin in der liebe.
einfach nur um die erste skepsis zu ueberwinden. letztendlich macht es natuerlich nichts aus, wie wir es nennen, alles ist eins...
in licht und liebe
anka

nilguen hat gesagt…

lieber sebastian,
ich schliesse mich anak an.wir diskutieren hier im forum auch sinnlos über das wort"gott" und ständig finde ich mich mit dem wort im kriegsfuss. als ein forum mitglied
das wort"turnschuh" benutzte bin ich in völliger heiterkeit verfallen.
deswegen "ich bin liebe","liebe ist in mir"setze ich gleich mit dem negativ besetztem wort "gott".

sonnigen gruss

nilgün

KlausMaria hat gesagt…

Liebe Nilgün,

es gibt so unendlich viele Worte für Gott. Aber eines ist:

"Gott ist die Liebe
und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott
und Gott in ihm."

Aber ist das Wort 'Liebe' nicht auch wieder negativ besetzt?

Wo fangen wir da an und wo hören wir da auf?

Aus der Stille
KlausMaria

Spirit hat gesagt…

Vieleicht ist ja grade die Namensgebung etwas Individuelles
und sollte es auch bleiben.

Jeda eben so wie er es angenehm,
friedlich, liebevoll, befreiend
in sich selbst erfühlt.

Ich finde das Wort Gott zur Zeit
ganz ok, obwohl ich die Bedenken
gut nachvollziehen kann.

Vor kurzem gefiel mir THE ONE
oder der Eine Große Geist.
Das ändert sich dann immer mal
wieder.
Letzlich ist es eben das AllEins.

Lieber KlausMaria, aus irgend einem Grunde muss ich immer an
Goethe denken, wenn ich Deine
Kommentare in den Blog lese,
die mir immer sehr gut gefallen.

Dankeschön und Allen Liebevolle,
lraftvolle Lichtgrüße

Lasna

PS. Dies noch; "Heimat ist immer,
wo wir auch wandern, denn wir sind der Herrn (GOTT, ALLEINS, The ONE
usw.).
Von einem zum andern leuchtet ein
Schimmer, wie Stern zu Stern"
dank Friedrich Doldinger.

Spirit hat gesagt…

...oh, Sorry! Tippfehler...

Das unter den Grüßen soll Jasna
heisen...

KlausMaria hat gesagt…

Liebe Jasna,

danke für Deine Zeilen.

Mir ging es im Laufe meines Lebens ähnlich und jetzt bin ich wieder zu dem Wort Gott zurückgekehrt,
denn:

Letztendlich ist der Name Gottes unaussprechlich und, wie Du schon sagtest, unsere Namensgebung immer etwas sehr Individuelles. Von daher immer dem Wandel unterworfen.

Wobei: Gibt es 'den' Namen Gottes überhaupt, da ER der grosse Wandler ist?

Aus der Stille
KlausMaria