Montag, 19. Oktober 2009

Stille im Regen

Die spirituellen ÖKOMED-Aktivisten im Freundeskreis um Aglaja Blankenhorn haben wieder eine ganz besondere öffentliche Meditation verantwortet. Stefan Stark war als Watchman dabei. Ein Watchman kann bei einer ÖKOMED eingesetzt werden um die äussere Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, die Aktion zu dokumentieren und um uns (wie in diesem Fall) einen kurzen Eindruck zu schildern:

Soeben hat unsere Ökomedaktivistin Aglaja Blankenhorn eine Extrem Ökomed in Freiburg veranstaltet. 7°C, Regen und Graupelschauer wurde durch Stille getrotzt und somit für noch mehr Aufsehen gesorgt.

Freie junge Freiburger haben ein weiteres mal gezeigt wie Stille einen Ort verwandelt und Innerlichkeit nicht nur Innen stattfinden kann, sondern da hin gehört wo sie fehlt.
20min in der Kälte und im Nassen - im Bewusstsein, dass in Wirklichkeit nichts nass oder kalt werden kann, sondern es etwas gibt, was dies als Phänomene einfach nur wahrnimmt."

Danke Aglaja, danke Freiburg, danke Stefan.

Danke, dass Stille sprechen durfte. Mitten im Regen.


Wer Lust hat einmal zu erfahren, wie man den radikalste Weg der Selbsterkenntnis geht und was Meditation im tiefsten Sinn bedeutet, den lade ich kostenfrei und ohne weitere Verpflichtungen ein:

Meditation für Alle!
Die Veranstaltung findet im Rahmen des von sieben Kinder- u- Jugendtheatern und der Ruhr 2010 gemeinsam vorgetragenen Zukunftsgestaltungsprojekts pottfiction statt und wird von der Stiftung Mercator getragen.

Am 30. Oktober 2009 in GELSENKIRCHEN um 16.00 Uhr, Consol Theater. Bismarckstraße 240, 45889 Gelsenkirchen (Weitere Seminare & Events sind in dieser Reihe geplant).

Sonntag, 11. Oktober 2009

Free Spirit!


Its a physical barrier - spirit is always free! Public Meditation near Bethlehem Checkpoint with Stefan Stark.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Holy place. Holy silence

Bevor der Krieger des Lichts einen Schritt nach vorne macht, um diese Welt zu einem besseren, schöneren und gerechteren Ort zu machen, macht er den einen Schritt ins Jenseits. Jenseits der Zeit. In das Jenseits allen Leids. Das Jenseits allen Strebens. Jenseits von Gut und Böse. In das Jenseits, welches bereits war, bevor Gott sich dazu entschlossen hat, sich als werdende Welt zu offenbaren. Bevor der Krieger des Lichts die Welt zu einem heiligen Ort transformiert, geht er in die Stille. Ein heiliger Ort. Eine heilige Stille. Das ist seine Meditation - Klick Dich in diese Meditation:

ICH BIN in Weltenweiten -
und weit ist mein eigenes Sein –
Ich atme mit jedem Atemzug Galaxien ein –
schlafe die ganze Nacht als die Sterne.
Mein Auge ist der Himmelsraum -
Und der Nerven-Ende,
das sind die Sterne.


Die Sterne in meinem Weltenauge
und meine Pupille ist der Mond.
Sonne und Mond und herrliche Novä
rasen und rauschen durch meine Adern.
Ich sehe das Firmament.
Und ein Punkt -
ist das Firmament.


Ich erkenne eine tiefe Befreiung:
Ich bin von der ganzen Welt frei –
weil ich die ganze Welt bin.
Das Firmament ist meine Seele -
Meine Ich-tragende Seele – mein Herz.
Mein Herz, pocht im Rhythmus
mit dem ganzen liebenden Universum.

ICH BIN in Weltenweiten -
und weit ist mein eigenes Sein.
ICH BIN von der ganzen Welt frei –
weil ich die ganze Welt bin.


(Frei nach Rudolf Steiner & Ken Wilber)


Bild: Stefan Stark vor Jerusalem. Stark ist mit einem Pädagogik-Kunstprojekt der AlanusHochschule in Israel/Palästina unterwegs.

Mittwoch, 16. September 2009

Menschenwürde

Montag, 7. September 2009

Augen zu! Mund zu! Herz auf!

Als mein Vater seinen zweiten oder dritten Hirnschlag hatte und ich alleine Zuhause saß, während meine Mutter mit ihrem Auto hinter dem Krankenwagen her in die Klinik fuhr, schaltete ich den Fernseher an. Ich weiss nicht mehr welche Sendung lief – aber ich weiss, dass dutzende Sendungen liefen. Eine lauter, schriller und penetranter als die andere. Ich dachte: „Wie kann das sein? Mein Vater kämpft mit dem Tod und ihr dreht das Glücksrad?“.

Was ich gebraucht hätte, wäre Stille. Keine tödliche Stille die zufällig und unheimlich da ist. Auch keine die entsteht wenn man alles abschaltet und ängstlich lauscht.

Nein, eine lebendige Stille. Eine Stille, die von Menschen gewollt ist. Jemand, der mit mir den einzigen Raum öffnet, in dem mein Schmerz nicht wie verrückt gegen die Wand rennt.

Eine raumlose Stille, die aus der Mitte des Menschen kommt. Eine Stille die machtvoll jeden Terror des inneren und äusseren Lärms aufnimmt. Eine bewusste Stille. Eine Stille, in der jeder Schmerz verklingt, jedes Leid an den uferlosen Weiten zerfließt und jeder kurzlebige Witz sich in der Ferne verläuft.

Eine Stille, in der jede Endlichkeit ihre ewige Ruhe findet. Eine Stille, die bis zu der Zeit reicht, als diese Erde noch unerschaffen war. Eine Stille, in der sich diese Vorzeit bis in unser Herz ausdehnt.
STILLE
Wenn wir öffentlich meditieren, dann retten wir damit nicht die Welt. Und wir meditieren auch nicht anstatt uns zu engagieren. Wir tun beides. Das eine kommt aus dem anderen. Die Stille ist unsere Kraft.

Wir meditieren öffentlich, weil durch uns die gute Stille sprechen soll. Diese Stille reinigt Dich – und sie reinigt den Ort. So eine Stille hätte ich gebraucht. Statt Glücksrad und LärmTV.

Wenn Du uns in Deiner Stadt siehst, dann komm einfach her – oder triff Dich schon vorher mit uns.

Mach mit: Augen zu. Mund zu. Herz auf. Stille spricht. Ja, vielleicht werden Sie dich komisch angucken – aber Du bist jetzt unberührbar. Du bist jetzt dasjenige, was keinen Trost mehr braucht, keine Hilfe und keine Erklärung und keine Hoffnung.

Du bist jenseits von allem. Und Du verstehst: Das Jenseits ist bereits immer schon im Diesseits. Mitten in Dir. Mitten im Lärm. Mitten in der Stadt.

Die Stille lebt ewig. Du warst immer diese Stille und hast sie nie verloren.
Darum ist die Stille größer als jede Erklärung und größer als die Hoffnung – sie ist immer in Dir. Auf die Stille kannst Du Dich verlassen.
STILLE

Mittwoch, 19. August 2009

Der Pott kocht und wir tun NICHTS!

Am 18. September um 15 Uhr, da startet mein attraktivste Projekt des Jahres – ich habe keine Ahnung was passieren wird und fühle mich mit Freiheit beschenkt: Der Musiker, Komponist und Theatergründer Michael Gees hat mich für ein Jahr engagiert, mit Jugendlichen öffentlich zu meditieren – bis zu einem Schlussprojekt im Herbst 2010.
ökomed

Junge Menschen – sicherlich nicht aus den bürgerlichsten Häusern – werden öffentlich Repräsentanten der Stille, der Innerlichkeit und der reinen Aufmerksamkeit sein. Jeden dritten Freitag im Monat – irgendwo im Pott.

Ich werde diese Termine hier bekannt geben und es wird für uns alle enorm hilfreich sein, wenn wir viele weitere Gefährten der öffentlichen Meditation dabei haben.

Das Riff der Stille, das muss im Pott besonders kraftvoll sein – denn der Pott kocht und in der Hitze der Großstadt, da meditieren wir. Wir gehen da hin, wo es laut ist, wo es weh tut, wo die Stille zur Mission wird.

Guerilla-Meditation überlässt den öffentlichen Raum nicht dem Terror des normalen Lärms. Guerilla-Meditation setzt sich mit der ganzen Persönlichkeit dafür ein, was über jede Persönlichkeit hinausgeht:

Stille. Friede. Einfach – da – sein. Der große Zeuge des Lebens, dessen Herz das Leben selber ist.

Meditation öffnet unser Herz für den Schmerz – ohne selber Schmerz zu sein.
Meditation lädt Einsamkeit ein, die in der Masse der Großstadt besonders intensiv zu fühlen ist.

In der gemeinsamen und öffentlichen Meditation werden wir so erfahren, was wir sind & wer wir sind & und was die tiefe und positive Bedeutung der Einsamkeit ist:

Wir sind alleine. ALLeine.
Und wir fühlen: In jedem von uns ist diese einfache und leuchtende Stille. Es ist egal wer Du bist, woher Du kommst und was Du geleistet hast - in der Meditation wirst Du erfahren: Das Wesentliche ist immer schon in Dir!
Und dieses Wesentliche zeigen wir! Um öffentlich zu meditieren, musst Du ein Held sein. Und genau als solcher wurdest Du geboren - oder hast Du Dir schonmal überlegt, warum sonst dieses Universum keinen zweiten Einstein, keinen neuen Buddha, sondern DICH erschaffen hat?

Sonntag, 10. Mai 2009

Freiheit in Freiburg

Wieder eine ÖKOMED – wieder nahmen sich junge Menschen die Freiheit, einfach da zu sein. Mehr noch: Sie waren diese stille Freiheit. Auf eine demütig-heroische Weise zeigten sie, dass inmitten von Wahlkampftumult, Einkaufsstress und Alltagsroutine radikale Freiheit möglich ist.

ÖKOMED habe ich gegründet, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass wir öffentlich Zeugnis ablegen müssen. Für das, was uns am Herzen liegt.

Innere Freiheit braucht keine Mauern und Burgen – Freiheit ist, wo wir wirklich und im eigentlichen Sinne gegenwärtig sind. Für diese Freiheit, haben junge Menschen Zeugnis abgelegt. Freiheit in Freiburg – mitten im Leben.

Und auf einmal, wird radikale Freiheit auch ein tiefer Friede. Und wer Menschen so meditieren sieht – das ist meine Erfahrung aus 10 Monaten ÖKOMED – der wird angerührt von diesem freien Frieden. Er wird angerührt, denn auch in ihm, will dieser freie Frieden sich entfalten...und wir denken, dass sei irre kompliziert (und auf eine Weise ist es das auch) aber es ist auch ganz einfach. Es beginnt alles mit dem Moment, wo Du Dich entscheidest. Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden, Weltevolution beginnt mit innerer Evolution. 

Spirituelle Aktivisten verbessern die Welt - von innen nach aussen. 

In Freiburg haben sich junge Menschen – vor allem aus der Waldorfschule – für diese friedliche Freiheit entschieden. 

Wer Zweifel an öffentlicher Meditation hat, der schaue sich diese jungen Menschen an. Was seht ihr? Ich sehe Würde, die einfach da ist. Ich sehe Schönheit, die einfach leuchtet. Ich sehe Menschen, die sich entschieden haben, wahre Zeugen zu sein.

Zeugen - für diese ewige, friedliche und freie Menschlichkeit. 

Danke nach Freiburg - Danke an Aglaja Blankenhorn, Danke an alle spirituellen Aktivisten. (Ich sehe übrigens noch was. Und das sieht cool aus und straight und...naja, ich mag das.)

Jeder Ort zählt. Jeder Mensch zählt. Jede Minute zählt.

WHO IS NEXT?

Mittwoch, 6. Mai 2009

Wilber segnet ÖKOMED

Vielen Menschen ist die Verbindung von tiefster Innerlichkeit und einem starken und populärem Auftreten, eine ungewohnte Sache. Aber ich finde, es ist an der Zeit, dass wir dem Hässlichen, Zynischen und Gewalttätigen nicht länger ängstlich das Feld überlassen. Hat der Friede, das Gute und die Kraft der Stille nicht auch ein starkes und zeitgemäßes Profil verdient? Soll nur der Schrott cool auftreten? Und was sagt Ken Wilber dazu?

Spiritualität hat mehr chic verdient als ausgeblichene lila Tücher. Spiritualität bekommt jetzt einen neuen, einen urbanen Duft!

Wo steht, dass Geist und Innerlichkeit langweilig und zurückgezogen leben sollen? Ist wahre Innerlichkeit nicht unabhängig von Orten und Zeiten? Sollen wir uns wirklich immer weiter in das Private, in die Kirchen und Meditationsräume zurückdrängen lassen?

Ich bin der Ansicht, dass wir den öffentlichen Raum im ursprünglichsten Sinne wieder besetzen sollten. Mit dem Frieden, der Stille, der Innerlichkeit und dem ganzheitlichen Bewusstsein, welche im meditierenden Menschen einen edlen Ausdruck finden.

Dort wo es wehtut, wo es lärmt und kracht, da ist die Sehnsucht nach Stille, Friede und Innerlichkeit am größten. Da geht ÖKOMED hin. Wie zuletzt in Berlin und Bremen und wie jetzt in Freiburg.

ÖKOMED in Freiburg: Am Samstag, 09. Mai, 12:30 Uhr am Bertoldsbrunnen, dem Zentrum Freiburgs. Vor der WMF-Filiale. Verantwortet wird diese ÖKOMED von der Waldorfschülerin Aglaja Blankenhorn, die ihre Jahresschularbeit zum Thema des stillen und friedlichen Protestes schreibt und ÖKOMED als beispielhaft erlebt. Mit einem starken Team wird sie in Freiburg sein und zeigen, was PROTEST bedeutet. Das Wort kommt aus dem lateinischen und bedeutet u.a., öffentlich als Zeuge aufzutreten.

Kann es einen bessern Wahlspruch gegen?

„In der konstanten Zeugenschaft erreicht man seine erste wirkliche Befreiung von der Welt...Im Einen Geschmack erkennt man eine tiefe Befreiung, die darin besteht, dass man von der ganzen Welt frei ist, weil man die ganze Welt ist. Man atmet mit jedem Atemzug Galaxien ein, schläft die ganze Nacht als die Sterne. Sonne und Mond und herrliche Novä rasen und rauschen durch deine Adern, und dein Herz wird im Rhythmus mit dem ganzen liebenden Universum pochen.“ So Ken Wilber

Rudolf Steiner beschreibt es als das Gefühl, sich mit der „Sternen-Umgebung der Erde eins“ zu fühlen.

Wie genau man sich mitten im Lärm, im Zentrum einer Stadt als den Zeugen erleben kann, dessen Herz im Rhythmus mit dem ganzen liebenden Universum pocht, habe ich hier beschrieben.

So – und was sagt Ken Wilber zu ÖKOMED? Ich habe ihn beim Telefoninterview um seinen Segen gebeten (und mir schlug der Puls bis zum Hals, als Monika Frühwirth die Frage vorbrachte) und was ich bekam, war ein „Wenn-dann-Segen“, der mir im guten Sinne das Herz brach.

Er sagte, er wisse nicht exakt was wir machen und bat darum aufzupassen, dass Meditation und die Erfahrung des Absoluten nichts absolutistisches wird. „Es scheint mir, dass das was wir vermeiden wollen verschiedene Arten von Absolutismus sind. Es gibt Quadranten-Absolutismus, wo jemand darauf besteht dass nur ein Quadrant oder eine Perspektive gültig ist.“

Dann sagte Wilber zu ÖKOMED: „Wenn ihr darauf aufpasst, dann habt ihr meinen Segen. Absolut“. (Puhh)

Es brach mir deshalb positiv das Herz, weil es zeigte, dass Ken Wilber gründlich verstanden hat, worum es mir bei der öffentlichen Meditation geht. Es ist einfach die Erweiterung der Möglichkeiten. Die Etablierung einer funktionierenden Kulturtechnik der Innerlichkeit, ein zusätzliches und wirksames Modul zur Transformation der Welt. Und die urbane, öffentliche Umgebung bei einer ÖKOMED, ist ein wirksamer Schutz, vor der Flucht in den Absolutismus der Meditation. Wenn Du die Augen öffnest wird Dir klar: Deine Hände Arbeit wird gebraucht - und Du nutzt die Hände jetzt als der klare Geist, mit dem offenen Herz.

Meditation sollte so alltäglich werden, wie es das Beten einmal war – aber niemals so absolutistisch, wie es das Beten auch einmal war und manchmal noch heute ist.

Eine heilige Praxis – kein heiliger Krieg. Meditation als Modul der praktizierten Freiheit.

Rudolf Steiner - von dem ich mich auch für ÖKOMED inspiriert fühle - sagt es in fast den gleichen Worten wie Wilber und warnt ebenso vor einer Mystifizierung der Meditation.

Mit Gruß in die USA - hier einmal Steiner in der englischen Übersetzung:

"You should not have any mystical ideas about meditation, nor should you think it is easy. Meditation must be completely clear, in the modern sense. Patience and inner soul energy are needed, and, above all, it depends on an act that no one else can do for you: it requires an inner resolve that you stick to. When you begin to meditate, you are performing the only completely free activity there is in human life.”

Wenn ihr darauf aufpasst, dann habt ihr meinen Segen. Absolut“.

Tiefsten Dank für diesen weisen Segen für ÖKOMED, Ken Wilber.

Auf dem Foto (im Hintergrund: Thomas Hübl) überreicht der Chef vom MissionMenschKreativTeam, Stefan Stark, unser Gastgeschenk an die Ausrichter der Integralen Tagung: Das ÖKOMED STARTER KID ist demnächst erhältlich. Bestellungen für die limitierte Erstauflage an: Sekretariat.gronbach@gmx.net

Montag, 4. Mai 2009

Stille aus der Mitte - Berlin / Bremen 1. Mai 09

Ökomed in Bremen und Berlin. Zeitgleich! In Bremen fand die Ökomed vor der Tagung des Integralen Forums statt - in Berlin meditierten vor der Siegessäule. U.a. mit Susanne Wiest von der Initiative Grundeinkommen, Anka Paggen aus den Niederlanden, Ruth Kampe von Ecovilage und der Gründer von Public Silence Michael Anderau.
„Think global – act spiritual“.
























Fotos in Bremen by: Stefan Stark

Mittwoch, 29. April 2009

ÖKOMED in den Medien

Unter der Überschrift "Think global - act spiritual" - Stille von Bremen bis Berlin, berichtet die Onlineausgabe des Magazins SEIN von den öffentlichen Meditationen in Berlin und Bremen am 1. Mai 2009. 

Auch die Onlineausgabe der Zeitschrift Zeitpunke – für intelligente Optimistinnen und Optimisten notiert unter dem Titel Sound of Silence über eine „ganz neue Form des spirituellen Aktivismus.“

Auch die Bremer Bürger können über ÖKOMED lesen. MIX berichtet unter der Überschrift Guerilla Meditation über das ungewöhnliche Event zum 1. Mai.

Zuvor hatte bereits die Zeitschriften info3, Connection Spirit und das Magazin für Evolutionäre – What is Enlightenment  (welches mittlerweile unter dem Titel EnlightenNext erscheint)  über ÖKOMED berichtet. 

Auch aus der Schweiz hörte Menschenklang den Klang der Stille.

Meditation ist der Weg der Transformation von innen nach aussen. Wir kennen alle den Satz „Think global - act local" - Wir spirituellen Aktivisten gehen noch einen Schritt weiter und zwar in das Zentrum aller Transformationen - in das innere des Menschen. Darum heisst unser Leitsatz: „Think global - act spiritual".

Sonntag, 26. April 2009

„Think global – act spiritual“ - Stille von Bremen bis Berlin

"The sound of silence“ sangen Simon and Garfunkel einmal und dieser „Klang der Stille“ ertönt nun am 1. Mai zwischen Berlin und Bremen. Während der 1. Mai traditionell genutzt wird um lautstark und bisweilen gewalttätig gegen die äussern Missstände aufmerksam zu machen, haben sich verschiedene Gruppen spiritueller Aktivisten zu einer ganz neuen Art der öffentlichen Kundgebung entschieden: Sie meditieren gemeinsam an öffentlichen Orten. Sie bleiben mitten im Alltag stehen und schließen die Augen.

Am Hauptbahnhof, vor einem Burger King oder wie jetzt am 1. Mai an der Berliner Siegessäule oder mitten im Bremen. Die spirituellen Aktivisten sehen sich als Ergänzung zu den politischen und ökologische Aktivisten. Anders als politische und ökologische Aktivisten, deren Aktionen eine Forderung, Anklage oder symbolhafte Aktion ist, ist der spirituelle Aktivismus direkter und radikaler: Jede Aktion ist sofort ein Erfolg. Es geht ihnen um Meditation und sie meditieren. 

Es geht ihnen um Stille und sie sind still. Es geht ihnen um Frieden und sie sind friedlich. Es geht ihnen darum, Spiritualität in den Alltag zu bringen und zu erfahren und sie bringen Spiritualität in den Alltag – und sie erfahren, was es bedeutet innerlich zu werden, mitten in der Öffentlichkeit. Es geht ihnen darum das Hamsterrad des unbewussten Alltags zu stoppen und sie stoppen es.

Wandel kommt von innen – oder er kommt gar nicht.

Meditation ist der Weg der Transformation von innen nach aussen. Wir kennen alle den Satz „Think global – act local“ – Wir spirituellen Aktivisten gehen noch einen Schritt weiter und zwar in das Zentrum aller Transformationen – in das innere des Menschen. Darum heisst unser Leitsatz: „Think global – act spiritual“.

Spirituelles Handeln beginnt sehr einfach: Mit dem stillen Blick nach innen. Reine Aufmerksamkeit. Waches Bewusstsein. Wenn Du in der lauten Öffentlichkeit stehst und einfach die Augen schließt und still wirst, dann öffnet sich eine neue Welt. Öffentliche Stille und öffentliche Meditation: Eines der letzten Abenteuer unserer Zeit ereignet sich im WELTINNENRAUM.

In diesem Sinn nutzen verschiedene Freunde der öffentlichen Stille und öffentlichen Meditation, den 1. Mai, um sich auf den abenteuerlichen Weg in das Zentrum allen Wandelns zu machen: In die Mitte des Menschen. Da wo das Herz schlägt. Und dann erklingt zwischen Bremen und Berlin der synchrone Klang der Stille – öffnen Sie einfach die Ohren...oder besser:  Mund zu. Augen zu. Herz auf!

Die Öffentliche Kollektive Meditation in Berlin und Bremen wird unterstützt und verantwortet von:

Susanne Wiest, der erfolgreichen Petentin für ein Bedingungsloses Grundeinkommen

Ruth Kampe, von Ecovillage

Michael Anderau, von Public Silence

Anka Paggen aus den Niederlanden. 

Sebastian Gronbach, von Oekomed.

Jeder ist herzlich willkommen!

BERLIN. Siegessäule von 14:00 bis 14:30. 

Um 15.00 findet dann in Berlin an der Siegessäule das „bedingungslose Kaffeetrinken mit der Susanne Wiest statt“. Wer möchte kann beides miteinander verbinden. Verantwortlich Anka Paggen.

BREMEN: Pre-Event-zur Tagung des Integralen Forums, vor dem La Milonga Studios, Stader Str. 35, 28205 Bremen, 14.00 - 15:00 Uhr. Verantwortlich: Sebastian Gronbach.


ÖKOMED ist Meditation im Guerilla-Stil

Wo zwei oder mehr Menschen sich öffentlich und in friedlicher und kontemplativer Haltung in der Meditation versenken - da ist ÖKOMED: Die „Öffentliche Kollektive Mediation“, die in vielen Städten den öffentliche Raum, zu einem Tor für Innerlichkeit und Stille transformiert. In der öffentlichen Meditation sind wir Repräsentanten der Stille... jeder kann sich ein Bild davon machen. Als ein Riff der Stille erobern wir den öffentlichen Raum zurück. Meditation muss sich nicht verstecken – Meditation gehört exakt da hin, wo der Lärm am dichtesten ist. Jeder Ort zählt. Jeder Mensch zählt. Jede Minute zählt.

Mittwoch, 15. April 2009

Freie Fahrt für freie Geister

MIX – so heisst ein großer Veranstaltungskalender in Bremen. Dort wird die Anfang Mai stattfindende Integralen Tagung angekündigt. Ich freue mich natürlich darüber, dass diese Veranstaltung – bei der ich mit Dr. Jens Heisterkamp einen Workshop zur „Integralen Anthroposophie“ anbieten werde – mit einem kleiner editorialer Einschub angekündigt wird. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass die „Öffentliche Kollektive Meditation ÖKOMED“, welche ich vor der Veranstaltung verantworten werde, als Aufmacher für den kleinen Artikel gedient hat. „Guerilla Meditation“ lautet die Überschrift und hier findet Ihr eine Flash-Animation der entsprechenden Seite.

Ich schließe mich den Redakteuren aus Bremen an: Jeder ist herzlich zum Pre-Event zur integralen Tagung in Bremen eingeladen.

ÖKOMED erobert gemeinsam den öffentliche Raum und transformiert ihn zu einem Tor für Innerlichkeit und Stille.

Wir demonstrieren nichts – wir repräsentieren was uns wichtig ist: Die Evolution beginnt immer da wo Du bist – von innen nach aussen. Dafür setzen wir uns als spirituelle Aktivisten im buchstäblichen Sinne ein.

Ich lade Euch ein, mit einigen spirituellen Aktivisten, eine Stunde vor Tagungsbeginn vor dem Tagungsgebäude öffentlich zu meditieren. Ich lade Euch ein, für einige Minuten, diesen öffentlichen Raum mit Innerlichkeit, Stille und evolutionären Konzentration zu fluten – auch als Geschenk für die gesamte Tagung und die Stadt Bremen. Damit zeigen wir: Die integrale Vision versteckt sich nicht – sie beginnt mitten im Leben.

Wenn Du auf eine schockierende und motivierende Weise verstanden hast, dass sich das ganze Universum verschworen hat, um Dich zu erschaffen, damit genau Du, dieses Universum nach vorne bringst, dann kannst Du gar nicht anders, als sofort und ohne zu zögern zu starten.

Verstehe bitte, dass Dein individuelles Betriebssystem exakt das richtig ist. Verstehe bitte weiter, dass es wirklich darauf ankommt, dieses Du Dein Betriebssystem immer als neustes Upgrade gebrauchst. Du musst wirklich immer das best mögliche Programm benutzen. Für Deinen Körper, für Deine Psyche und für Deine mentale Ebene. 

Der GEIST will immer auf dem neusten System laufen – nichts langweilt ihn mehr, als alte, rumpelnde Betriebssysteme, die nur damit beschäftigt sind sich selbst zu erhalten und nicht abzustürzen. Deine Persönlichkeit ist ein Betriebssystem, auf dem das Programm „Operation Evolution“ abläuft.

Dein Selbst ist – um mit Cook-Greuter zu sprechen – ein „Selbst-Konstrukt“. Wenn Du dieses Wissen auf gesunde Weise integrierst, dann geht es Dir auch nicht mehr um Selbstverwirklichung, sondern um Selbsttranszendenz mit globaler Sicht.

Meditation ist eine Technik, welche Dich aus Deinem persönlichen Betriebssystem befreit. Du nimmst immer wieder die Position des GEISTES ein, der nicht System ist, aber jedes System nutzen kann. Du erkennst, dass Du nicht dieses oder jenes Betriebssystem bist, Du bist der GEIST, der Dich programmiert hat.

So erkennst Du Deine menschliche "Doppelnatur" (Steiner): Du bist Programm und Programmierer. Und jedes Programm muss ständig verbessert werden und Viren und Spam und alte Dateien müssen entfernt werden. Diese Vieren & Spam & Datenmüll & alte Programme nennt man in spiritueller Tradition oft LÄRM. Unsere seelische Datenautobahn ist voller Lärm.

Meditation ist der ADAC für die Seele. Sie schleppt den Lärm ab und bringt Stille in die Straßen Deiner Seele.

Mit ÖKOMED bist Du der spirituelle ADAC. Du schleppst den Lärm ab und bringst Stille in die Straßen Deiner Stadt. Von innen nach aussen.

Damit die Straße wieder frei wird. Freie Fahrt für freie Geister.

Montag, 16. März 2009

Stille...mitten im Lärm




Hier die ersten Eindrücke der ÖKOMED auf der Leipziger Buchmesse.























Montag, 9. März 2009

Public Silence...mitten im Alltag anhalten …

"Mitten im Trubel des Alltags bleiben Menschen stehen und werden still. Es ist keine Demonstration, es ist keine Aktion, es ist kein Widerstand, kein Flashmob …Es ist ein Moment der Stille."

So kündigt eine neue Initiative ihren "Moment der Stille" an. Michael Anderau von public-silence schrieb mir eine Mail und sieht die offensichtlichen Paralellen zwischen ÖKOMED und PUBLIC SILENCE.

Ich freue mich über diese Initiative und selbstverständlich unterstützt ÖKOMED diese Menschen aus ganzem Herzen.

Schaut mal auf der Webseite vorbei, denn die Stille kommt bereits am 16. März nach Berlin. Sie erscheint um 14:15 im Hauptbahnhof Berlin

Es ist so einfach. So klar. So still.

Ein paar Tage vorher werde ich in Leipzig auf der Buchmesse einige male ÖKOMED starten.
Kommt einfach zwischen dem 12. und 14. März in die HALLE 5, Stand E 316.
Dort werden wir kurzfristig den Lärm mit der Stille konfrontieren.

Wenn Du tatsächlich eine Beziehung zur Stille entwickelst, dann wirst Du bemerken, dass die Stille immer und in jedem Augenblick da ist.

Dies ewige, stille und friedliche Freiheit ist immerzu in Deiner Mitte. Die Stille ist die reine Gegenwart hinter allem Lärm. Jeder Mensch ist immer und ohne Anstrengung ein Repräsentant der Stille. Einfach dadurch, dass er ist.

Diese Stille ist auch seine wahre Würde und es bedeutet ein Revolution für das Bewusstsein, wenn man erkennt, dass nichts und niemand einem diese stille Würde nehmen kann - denn die Stille ist nicht zerstörbar. Sie ist ewig. Sie ist Dein wahres Wesen. Und dieses wahre Wesen ist das wahre Wesen von ALLEM.

Sonntag, 9. November 2008

9. November - Würdest Du ein Herz zu vergeben haben?

Auf mehreren Veranstaltungen haben in Berlin am Sonntag zahlreiche Menschen des 70. Jahrestages der Nazi-Pogrome gegen die Juden vom 9. November 1938 gedacht. Im Stelenfeld des Berliner Holocaust-Mahnmals und im «Raum der Namen» waren Lebensgeschichten von 100 Opfern der Schreckensnacht zu hören. In diesen Stimmen meditierten wir die ÖKOMED. Dabei taten wir alles, um unser HERZ so weit zu öffnen, dass jede Biografie, jeder Mensch und jeder Tod, jeder Schmerz, einen Platz in unserem Herzen fand. Für mich selber war es die brutalste und wichtigste öffentliche Mediation.

Mein Dank gilt allen spirituellen Aktivisten, die diese öffentliche und kollektive Meditation ermöglicht haben (incl. den Veranstaltern und Sicherheitskräften des Holocaust-Mahnmals) und sie gilt auch jenen, die mit ihren guten Gedanken und offenen Herzen dieses Tag des Leidens und diese ÖKOMED mitgetragen haben. Durch Mails, sms oder kurze Anrufe. Ihr ward alle da. Spürbar und in Liebe .

Zum gleichen Zeitraum, würdigten die Veranstalter der Spirituellen Herbstakademie in Frankfurt, ebenfalls diesen Tag mit einem feierlichen Ritual.

In Hamburg fand eine F-ÖKOMED zu diesem Tag statt! Auch dafür meinen innigen Dank!

Bei aller Begeisterung dafür, dass überall Menschen sich dieser Nacht öffnen und den 9. November würdigen...Was haben wir schon getan? Vielleicht einfach nur das: Wir haben uns auf die Suche gemacht, "wie Liebende, die das Herz des Geliebten suchen..."














































































"Wenn die Propheten aufständen
in der Nacht der Menschheit
wie Liebende, die das Herz des Geliebten suchen,
Nacht der Menschheit
würdest du ein Herz zu vergeben haben?"
(Nelly Sachs)

Freitag, 7. November 2008

Eskalation der Liebe am 9. November 2008

Am Sonntag, den 9. November 2008, jährt sich zum siebzigsten Mal der Tag, an dem der Hass eskalierte. Nicht irgendwo, sondern in Deutschland. In meinem Vaterland wurde in der Nacht vom 9. auf den 10 November 1938 die Zerstörung von Leben, Gesundheit, Eigentum und Einrichtungen der Juden organisiert und durchgeführt. „Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten und schlimmsten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.“ (Paul Spiegel)

Es war das Fanal zu der Menschheitstragödie, die eine einzigartige Wunde in mein Herz gerissen hat. Mein Gewissen fordert mich auf, an diesem Tag eine öffentliche Meditation in Berlin zu organisieren. Nicht mein schlechtes Gewissen. Nicht mein gutes Gewissen. Das Gewissen, welches jedes meiner Gedanken, Worte, Gefühle und Taten von einer kosmischen und gleichzeitig intimsten Perspektive spiegelt und beurteilt. Eine ÖKOMED anlässlich der Reichspogromnacht ist meine persönliche Antwort auf diese Forderung des Gewissens – und ich verbinde sie mit der Einladung an Dich.

Meine Einladung geht an alle, die bereit sind, der Eskalation des Hasses die Eskalation der Liebe entgegenzusetzen. Meine Einladung geht an alle, für die der 9. November für immer mit der Reichspogromnacht verbunden bleibt – trotz der Freude, die dieser Tag 1989 für Deutschland brachte. Meine

Einladung geht an die, die bereit sind, an diesem Tag in Demut und tiefster Innerlichkeit an dem Ort in Berlin öffentlich zu meditieren, der zentral an den Holocaust erinnert.

Meine Einladung geht an alle, die bereit sind, die Liebe in Stille und Hingabe eskalieren zu lassen und meine Einladung geht an alle – und das sei ausdrücklichst hervorgehoben –, die nicht nur die quälende Vergangenheit der Juden in Deutschland im Herzen tragen, sondern deren Herz auch für das Israel der Gegenwart schlägt – in Solidarität.

Meine Einladung geht an alle, die an diesem Sonntag nicht ausschlafen, sondern sich einsetzen wollen. In hingebungsvoller, eskalierender Liebe. Eine Liebe, die auch den Schmerz des 9. November 1938 umfasst.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ist ein Ort, der uns einlädt einen ganz persönlichen, meditativen Weg zu diesem Ereignis zu finden - unsere Gemeinschaft kann das eine Herz der Meditation höher und kräftiger schlagen lassen . Nach der ÖKOMED am Reichstag, wieder eine Veranstaltung, die unsere ganzen Herz fordert:

Augen zu. Mund zu. Herz auf.

Meditiere immer so, als ginge es um alles. Denn genau darum geht es.

Gemeinsamer Treffpunkt zur ÖKOMED ist Sonntag, der 9. November 2008, um 10:00 am Holocaust Mahnmal in Berlin. An der Cora-Berliner-Straße – das ist die Seite des Mahnmals, an der sich die Geschäfte befinden. Um 10 Uhr besprechen wir gemeinsam das Setting der Meditation, die um 10:15 beginnt und so lange dauert, wie jeder Teilnehmer das für angemessen hält. Ich bitte Euch diesmal ganz besonders um ein würdiges Erscheinungsbild.

Für die eskalierende Liebe, die den Hass von innen heraus überwindet. Shalom.

Montag, 27. Oktober 2008

Meditationen

Diese beiden Farbskizzen fertigte Stefan Stark an. Großen Dank dafür! Er erlebte sie als Raumstimmung bei einer Mediation die von mir (links) und von meiner Kollegin (Anna-Katharina Dehmelt, rechts) bei einer öffentlichen Meditation gegeben wurden.

Auf der linken Seite seht Ihr die Farbstimmung einer All-Eins-Meditation, wie sie in der Tradition des Ostens und des Buddhismus gegeben wird.

Rechts die Farbstimmung der traditionellen anthroposophischen Meditation.

>Natürlich ist dies eine "Raumstimmungs-wahrnehmung" und in einer anderen Situation kann das bei der selben Meditationen eventuell anders sein< - so Stefan Stark zu seiner Impression.

Ich selber, als derjenige der auch Meditationen führt, werde danach oft gefragt, ob man die Texte haben könnte - ich spreche die Mediationen allerdings immer wieder exakt auf den Moment, die Menschen und den Raum und aus dem ALL-JETZT heraus. Darum kann ich diese Meditationen nicht als Texte weitergeben - allerdings schenke ich ja hier von Zeit zu Zeit eine her.

Weitere Infos oder Fragen über geführte Meditationen und Meditationsgruppen? Wir kommen gerne mit Euch ins Gespräch...: Oekomed@gmx.org

NAMASTE

Samstag, 25. Oktober 2008

Ein Tag am Meer

Bist Du erleuchtet? Bist Du erwacht? Was meinst Du? Ich schlage vor, dass Du diese Frage nicht absolut, sondern relativ beantwortest. Etwas in Dir ist immer schon erwacht. Etwas in Dir ist immer schon erleuchtet und es gibt eine sehr einfach Methode um herauszufinden, wie groß Dein erwachter Anteil ist. Hier lernst Du ihn kennen - ganz einfach. Zuerst mal ein paar Wege zum Erwachen, dann der Tipp!

Eine Methode ist, dass Du Menschen zuhörst und an deren Leben teilnimmst, die tatsächlich erwacht sind. Ihr erleuchtetes Selbst wird DEIN erleuchtetes Selbst berühren und ihr werdet Euch erkennen. Erwachtes erkennt erwachtes.

Eine nächste Methode ist die Meditation gemeinsam mit einem Menschen, der seinen erwachten Teil strukturell so gefestigt haben, dass er eine Präsenz hat, die Dich in der Meditation wie ein universeller Tiger anspringt. Wenn Du Dich von diesem Tiger fressen lässt wirst Du hinter dem Tod erwachen. Von Meditation zu Meditation wird sich diese Erfahrung steigern, Deinen Alltag verändern und Dein erwachtes Selbst immer größer werden lassen.

Eine andere Methode: Viele Künstler erschaffen ihre Werke in einem Zustand, in dem das erwachte Selbst die Führung übernimmt - die Werke gehen über ihre Person hinaus. Wenn Du an Ihren Werken teilnimmst dann nimmt Dein erwachtes Selbst an dem erwachten Selbst in dem Werk teil. Man könnte sagen, GOTT sieht sich selbst. Denn es gibt immer nur ein einziges erwachtes Selbst. Was in Dir WACH ist, das ist das selbe Selbst, was in mir WACH ist.

Du kannst natürlich Mozart hören, oder eine andere große und klassische Kunst und immer wird es ein Loch in Dein Ego reissen und reines, waches Selbst fließt in Dich und aus Dir.

Spannend - und das ist mein Tipp für heute - ist es aber auch, wenn Du moderne Künstler nimmst. Und zwar deswegen, weil sich das Bild vom Erwachen und von Erleuchtung damit von einem vormodernen, musealen Habitus (Heiligenscheine, religiöse Motive) zu einem postmodernen Habitus transformiert. Ich bin der Ansicht, das ist dringend nötig, weil das Erwachen immer häufiger an den falschen Vorstellungen über Erwachen scheitert. Denn Erwachen und Erleuchtung ist wirklich zu jeder Zeit und für alle Menschen möglich und ist, um Deida zu zitieren, "schnell, tief und sexy" zu erreichen. Hokuspokus war früher - heute erwacht man postmodern.

MEER
Meditieren bedeutet hier, dass Du ihn Dir einfach anschaust und anhörst und dabei so offen und empfänglich wie möglich bist. Lasse die Vorurteile fallen, dass nur Klassik und nicht Pop erleuchtet und göttlich sind. Meditiere lässige Offenheit und lass Dich von den Fantastischen Vier mitnehmen. Was dann passieren wird, kann ich Dir jetzt schon verraten - trotzdem musst Du es selber zulassen:

Dein erwachter Anteile wird den erwachten Anteile dieses Werkes erkennen - Du wirst in Dir, in Deinem Bauch, Deinem Herz, vielleicht in Deinem Hals oder Deiner Stirn fühlen: "Heeeiii, yeaaa - das is es...". Klingt ein wenig nach Flower Power? Es ist Flower Power!

Achte nicht darauf, was Du nicht verstehst, achte nicht darauf, wo Du Fragen hast, achte und würdige einfach das, was Du positiv fühlen kannst. DAS ist Dein erwachtes Selbst. ES fühlt sich selbst.

Anschließend kannst Du Dein tägliches Leben mit diesem Gefühl vergleichen und bekommst eine Ahnung davon, wie groß Dein verschlafener und wie groß Dein erwachter Anteil ist.
Jetzt wäre es an der Zeit, Deine persönlichen Strukturen so zu festigen, dass der erwachte Anteil von Dir in Deiner Person wirklich, wahrhaftig und in immer mehr Momenten ein Zuhause findet und somit präsent ist - wenn Du das wirklich willst, dann wirst Du einen Weg finden das zu realisieren. Ich sehe es so: Wenn das Meer in die größer wird, wird Deine Sehnsucht größer werden, dass Du selber Meer wirst und das wird Dich zu der Überzeugung bringen, Deine Strukturen verbessern zu wollen.
DU
Aber für heute genieße die Ruhe. Mach es wie Gott - strebe und schaffe und am Wochenende siehe, dass ALLES GUT IST. Streben ist sieben Tage lange das Wichtigste und ohne streben und wachsende Strukturen wird Erwachen immer ein Erwachen im falschen, unmoralischen und unethischen Modus sein - aber ohne den Sonntag, ohne den Tag am Meer, ist alles verkehrt gewesen.
DU BIS DAS MEER!
Begnüge Dich für heute damit, den Geschmack und das Gefühl des wachen Selbst in Dir aufleben zu lassen. Schmecke Wachheit. Fühle das Meer in Dir - es wird sich ausbreiten. Einfach so.
Genieße den Tag am Meer. Es ist der Tag bei DIR.
ökomed
(Vielleicht hast Du heute Lust mit ein paar Deiner besten Freunde mitten in der Stadt zu sitzen, den Tag am Meer zu genießen und vielleicht hören ein paar Passanten dieses Rauschen, diese Ruhe und vielleicht erkennen sie die Ruhe in sich wieder - das ist ÖKOMED am Wochenende)

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Öffentliche Meditation ist tödlich

Der inhaftierte chinesische Dissident Hu Jia ist trotz offizieller Warnungen aus Peking mit dem diesjährigen Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit des Europaparlaments ausgezeichnet worden. Aus diesem Anlass gratuliert ÖKOMED nicht nur HU JIA, sondern erinnert daran, dass sich in China ein Tragödie abspielt, die in den westlichen Ländern von vielen spirituellen Freunden mit Entsetzen wahrgenommen wird.

Stell Dir vor, Du würdest wegen einer ÖKOMED ins Arbeitslager kommen, gefoltert, Organgeschändet oder getötet werden. Genau das passiert in China. Immer wieder und immer wieder. Die Zahlen gehen in die Tausende.

Falun Gong ist eine traditionelle chinesische Meditationspraxis, die sich zun den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz bekennt und diese übt.

Unabhängig davon wie man zu Falung Gong steht - ÖKOMED wird seine nächste Guerilla-Aktion (zur letzten gab es leider keine Fotos) den inhaftierten, gequälten und getöteten Freunden von Falung Gong widmen.

Verstehen wir eigentlich welche Freiheit wir haben? Und noch viel gravierender: Wie nutzen wir sie? Sind wir stark genug, diese Freiheit verantwortlich zu praktizieren?

Meditation ist die freieste Sache der Welt - kein Wunder haben Menschen Angst vor Meditation.

Gib Freiheit einen würdevollen Ausdruck - meditiere öffentlich.
Freiheit will praktiziert werden, sonst vergisst Freiheit sich selber.

Nutze Deine Freiheit - andere sterben dafür.

Montag, 20. Oktober 2008

Bezeuge das LEBEN

Das könnte spannend werden! Meditation und Erkenntnis – so lautet das Thema eines Podiumsgesprächs am jetzigen Dienstag in Krefeld (infos unten). Eingeladen hat die Anthroposophischen Gesellschaft. Zum Start werde ich eine kurze Meditation anleiten und anschließend wird meine Kollegin ebenfalls eine Meditation anleiten – in der Tradition Rudolf Steiners. Auch für absolute Anfänger könnte das ein guter Einstieg sein. Teilnahme ist natürlich freiwillig - Du kannst auch einfach nur in der Ecke sitzen und zuhören! Oft ist DAS die größte Kunst. :-)

Ja und dann wird es sicherlich zwei engagierte und spannende Stunden der Diskussion und des Gesprächs geben – denn längst nicht alle können mit ÖKOMED etwas anfangen. Im Gegenteil! Vielleicht interessiert es Euch auch einfach mal, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten der Mediation kennen zu lernen. Ganz unverbindlich.

Vorher wird es für die Freunde der Guerilla-Mediation eine Blitzmeditation vor Ort geben –Ich werde gegen 19:30 / 19: 45 starten (vermutlich direkt im Eingangsbereich.)

Über Deine Unterstützung würde ich mich sehr freuen – die eine STILLE sehnt sich nach den vielen stillen Momenten in uns allen. Dann erkennen wir uns in unserer gemeinsamen Mitte wieder und bauen die Stille, den Frieden und das nicht enden wollende Potential der Freude und der SCHÖNHEIT immer weiter aus.
Wir können ewig über Meditation reden – aber am Ende wird nur die Meditation selber überzeugen. Und zwar, weil sie nicht überzeugen will, sondern einfach entfaltet, was tief in uns allen und zu jedem Zeitpunkt lebt: DAS LEBEN.

Darin sind wir aufgehoben – denn DAS LEBEN hat kein Gegenteil. Alles ereignet sich im LEBEN - selbst der Tod. DAS LEBEN ist Deine wirkliche Natur. Es ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Du bist von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Ich finde es lohnt sich, DAS zu bezeugen! Bist Du dabei?
LEBE DAS LEBEN
Podiumsgespräch:
Meditation und Erkenntnis. Formen zeitgemäßer Spiritualität.

Eine Veranstaltung der Anthroposophischen Gesellschaft Zweig Krefeld
21. Oktober,
20 Uhr
Freie Waldorfschule Krefeld
Kaiserstraße 61
47800 Krefeld


Freitag, 17. Oktober 2008

Messe Meditation mit Charme

So, liebe Freunde der Messe-Meditation. Die erste ÖKOMED bei der Frankfurter Buchmesse ist vollbracht. Insegsamt zwei Stunden waren wir bewusste Repräsentanten der Stille, Innerlichkeit und des EINEN, dessen unbewusster Repräsentant JEDER ist.

Am kommenden Sonntag geht es um 14 Uhr weiter. Im Caffee der Verlage in Halle 3.1, wird die Guereilla-Meditationsgruppe bereits von Alex Beckmann vom Synergia Verlag freudig erwartet - dann unter der Verantwortung von Felix Krolle.

Hier nun die ersten Eindrücke in Bildern - in den nächsten Tagen dann mehr davon und weitere Berichte. (Klicken zum Vergrößern)

Viel Spaß damit und im Namen des EINEN eine tiefe Verbeugung und Dank von Herzen!

Ausser Freunden die in der Tradition der Transzendentale Meditation meditierten, war auch eine Aktivistin der traditionellen chinesische Meditationspraxis Falun Gong mit dabei (im ersten Bild oben links). Ausserdem am Start u.a.: Missis Revolution Runner Kathrin Karneth (in der Mitte) und Dr. Tom Steininger (rechts), Chefredakteur von What is Enlightenment?. Felix Krolle und Sebastian Stark von iMove (die "jung und unverbrauchten integralen Freunde"zwischen 20-35 Jahren) waren ebenfalls im Einsatz. GROSSE FREUDE - STARKE TYPEN!

















"Es war, als würde sich das EINE BEWUSSTSEIN, in der lauten, großen und von Stimmengewirr erfüllten Halle, in dieser Gruppe fokussieren - als würde es von hier aus erst verstehen, was auf der Messe eigentlich vor sich geht - vielleicht hat das, was wir GOTT nennen, ja durch Euch einen einmaligen und klaren Blick auf dieses Event bekommen. Gut war auch Euer Platz - so konnte jeder der der saß - wenn er denn wollte - sofort stiller Teilnehmer Eurer Aktion sein.

Ich war jedenfalls schwer beeinduckt. (Auch das da so viele Männer dabei sind - sonst ist Meditation irgendwie immer was mit mehr Frauen. Hat mich auch beeindruckt - und ich fand es, ja, charmant.)"

Die Stimme einer Beobachterin, die nicht genannt werden möchte - und vielleicht demnächst auch dabei ist. Danke für diese eindrückliche Beobachtung.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Wir sind eine Veröffentlichung

Wie passt das denn zusammen: Totale Öffentlichkeit und tiefe Meditation? So oder ähnlich lauten die Fragen, die mir zu ÖKOMED gestellt werden. Meditation, dass sei doch etwas, was Ruhe, Abgeschiedenheit und äussere Stille erfordere. Das alles kann natürlich jeder so praktizieren und für mich selber ist das auch ein wichtiger spiritueller Baustein, den ich alleine und mit Freunden kultiviere – aber Meditation ist viel mehr und Öffentlichkeit ist nichts was stört, sondern etwas was hilft. Und natürlich ist öffentliches meditieren auch eine spitzen Herausforderung für unseren Geist. Anstatt aber darüber zu theoretisieren, warum Meditation und Öffentlichkeit passen, biete ich hier einmal eine Meditation an, wie sie sich besonders für ÖKOMED Aktionen eignet.

Letztlich ist alles spekulieren darüber, ob öffentliches Meditieren funktioniert oder nicht, belanglos. Wenn Ihr in die Stadt geht, Euch dann in einer kontemplativen Haltung auf den Boden setzt und die Augen schließt, dann fühlt Ihr bereits in diesem ersten Moment, dass dies eines aufregernsten und verantwortungsvollsten Abenteuer ist, die wir erleben können.

Ihr spürt, bereits in diesem Moment, dass alles vorherige Gerde darüber hinter dem zurückbleibt, was Ihr bei einer ÖKOMED werdet: Bewusste Veröffentlichungen der unsichtbaren Ewigkeit.

Öffentlichkeit hindert uns nicht. Öffentlichkeit ist unser Freund und unterstützt uns. Öffentlichkeit ist Veröffentlichung des Verborgenen – wir selber sind eine Veröffentlichung des Verborgenen.

Hier nun eine meditative Inspiration für eine ÖKOMED – dieser Text muss natürlich nicht auswendig gelernt werden, er dient nur als freie Anregung und selbstverständlich ist es auch möglich nur einen Satz oder einen kleinen Gedankengang zu übernehmen und individuell zu meditieren. Here we go. Besser: Here we sit.

Augen zu.
Mund zu.
Herz auf.

Lasse zuerst alles einige Minuten wirken. Lasse den Atem zu Dir kommen, der zu Dir kommt. Freunde Dich mit der Nervosität an – akzeptiere den Lärm und alles was eigentlich unakzeptabel ist. Nach einigen Minuten kannst Du ungefähr folgendes meditieren und der jeweiligen Situation anpassen:

Um mich herum ist viel Bewegung – ich sitze still.
Um mich herum wird viel geredet – ich schweige.

Die Bewegungen und die Geräusche kommen und gehen wie die Wellen kommen und gehen. Wellen sind nur die Oberfläche des Meeres – sie berühren niemals die Tiefe und die Stille und die Ewigkeit des ganzen Meeres.

Jetzt spricht ein Mann laut – gerade war er noch nicht da, nun spricht er laut, gleich wird seine Stimme verklingen. Eine laute Stimme kommt und geht – was bleibt ist die Stille in der diese Stimmt laut wird.

Ein Auto fährt vorbei. Ich höre auf den Motor. Gerade war er nicht zu hören. Jetzt ist er laut...wird leiser...verschwindet. Ein wahres Bild für Vergänglichkeit. Ein Bild auch für meine Person.

Wilde Gedanken und nervöse Gefühle durchblitzen mich – nun, sie machen eben was Gefühle und Gedanken so machen und sie unterschieden sich durch das Auto nur dadurch, dass sie durch meinen Innenraum rasen – doch letztlich verschwinden sie immer wieder wie Autos, Fahrräder oder Straßenbahnen. Was bleibt?

Es bleibt der Raum, in dem sie erscheinen.

Es bleibt das reine Bewusstsein in dem Autos und Gefühle auftauchen, eine Weile verbleiben und dann wieder verschwinden.

Laute Autos und leise Bäume sind wie meine Person. Sie kommen, bleiben, lärmen oder sind ruhig, aber am Ende verschwinden sie wieder – was bleibt ist dieses Ich-Bin, der eine Zeuge, der alles hält. Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Dieser Zeuge BIN ICH. Ich bin nicht diese Person die hier sitzt – ich bin der Zeuge, der sich meiner Person bewusst ist. Der Zeuge, der sich der ganzen Welt bewusst ist. Der ewige Raum in dem sich die Welt jetzt ereignet.

Dieser Raum bin ich.
Dieses Bewusstsein bin ich.
Alles kommt und geht – was bleibt BIN ICH. Dieses tiefe Ich-Bin-Ich-Gefühl, welches in allen Menschen das selbe Ich-Bin-Ich-Gefühl ist.
ICH BIN.
Ohne Namen. Ohne Gesicht. Ohne Manifestation. Reine Achtsamkeit.
Der einzige Zeuge, der alles willkommen heißt – da sein lässt – und wieder ziehen lässt.

Jemand lacht.
Ich heiße das Lachen willkommen.

Das Lachen hört auf.
Ich verabschiede das Lachen.

Das Lachen ist fort.
Ich bin.

In mir lärmt es, wie es ausserhalb von mir lärmt.
Ich heiße den Lärm willkommen.

Der Lärm wird verändert sich.
Ich bin.

Der Lärm in mir und ausserhalb von mir stirbt.
Ich bin.

Die Öffentlichkeit um mich herum klingt wie ein wunderbares Theaterstück – ich sehe es, manches berührt mich, doch es geht vorbei, wie alles vorbei geht.

Wenn der Vorhang fällt ist am Ende wieder das, was immer ist: Der leere Raum. Die Stille.
Diese Stille ist mein innerstes Wesen und nichts kann dieses Wesen berühren – denn alles geht vorüber, wie die Menschen die jetzt vorüber gehen.

Was bleibt ist die makellose Schönheit der Leere, in der alles erscheint und wieder vergeht.

Um mich herum ist die bunte Vielheit und klingende Unterschiedlichkeit – auch ich, wie ich hier sitze bin ein anderer, als mein Nachbar.

Wir alle jedoch – das Bunte, das Klingende, die Lauten, die Leisen, die Unterschiedlichen – wir alle erschien im Bewusstsein des EINEN, der uns in seinem endlosen Frieden hält. Der EINE, der uns in seiner vollendeten Stille erscheinen und vergehen lässt und unser aller innerstes Wesen – so verschieden wir auch erscheinen – unser aller innersten Wesen ist dieses EINE.

Wir erscheinen als die VIELEN, unser Herz ist das EINE Herz von allem was lebt, stirbt und wieder lebt.

Wir blicken mit unterschiedlichste Augen – aber durch jedes Auge blickt die EINE.

Die Welt in der wir jetzt sitzen zeigt sich Vielfältig – einer dieser Vielfältigen sind wir bei dieser ÖKOMED. Aber unser eigentliches Wesen ist die EINE, welche sich in Vielfalt manifestiert.

Wenn wir nun unsere Augen wieder öffnen, dann suchen wir den Blick von unseren meditierenden Freunden und wir blicken ihnen in die Augen und was wir sehen ist das EINE, was auch aus unseren Augen schaut. Begegnung ist Selbstbegegnung.

Und so stehen wir gleich auf und jeder Mensch der uns anblickt weckt in uns eine stille, extatische Freude – weil es immer wieder das EINE ist, was das EINE sieht und sich an seiner eigenen lebendigen Vielheit und den mannigfaltigen Ausdrucksformen erfreut - und es will in allen Formen wachsen!

Ich öffnen nun die Augen als das EINE und ich sehe das EINE überall. "Im Weltenall im Seelengrund". Ich sehe mich überall.
Ich begrüße die bunte und öffentliche Welt und ich begrüße mich, als die wunderschöne Veröffentlichung des unsagbaren EINEN.

Im losgehen fühle ich diesen dankbaren Gedanken:

Wie gigantisch schön und aufregend ist es doch, eine würdige und einzigartige Veröffentlichung des EINEN werden zu dürfen.
LICHT UND LIEBE
licht und liebe
Bitte beachtet die aktuellen Termine für die Buchmesse - kurzfristig könnte es am Samstag auch in Bochum vor dem Schauspielhaus zu einer ÖKOMED kommen - hat jemand Lust?
LICHT UND LIEBE

Freitag, 26. September 2008

Schweiz schweigt

Wie schön! Dieser Name: Menschenklang. In der Schule lernte ich den Satz von Eichendorf: "Schläft ein Lied in allen Dingen,die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort."....Wie klingt ein Mensch der schweigt? Welches lied singt der Friede, der aus dem Menschen tönt? Wie tönt Bewusstsein? Ist Meditation das Zauberwort, welches das Innerste des Menschen zum Menschenklang anstimmt?

Ich stelle mir und Dir diese Fragen, weil Patrick Blaser aus der Schweiz mich dazu animiert hat. Er und seine Frau Angelika haben die Seite Menschenklang ins Leben gerufen und nun hat Menschenklang ÖKOMED entdeckt. Und das freut mich sehr. Menschenklang schreibt:

"Es gibt auch in der Schweiz sicherlich tolle Orte, wo eine öffentliche Meditation stattfinden könnte, Einfkauscenter, Parkanlagen, Museen oder der Bundesplatz. Selbstverständlich unterstützen wir jeden der eine Guerilla - Meditation in der Schweiz organisiert. "

Danke - klingt gut!

Menschenklang schreibt über Menschenklang:

"Auch wenn wir davon ausgehen, dass alles an einem möglichen Anfang und einem eventuellen Ende Eins ist, sind die Wege zu diesem Einssein sehr verschieden. Menschenklang hat es sich, nicht nur zur Aufgabe gemacht eine Auswahl zu treffen und Kategorien zu schaffen - um dadurch einen besseren Überblick zu gewinnen - sondern auch die Begegnung mit dem inneren Klang, mit dem tiefen Sein, mit dem verborgenen Kern, mit dem ewig Präsenten, mit der Seele in jedem, für jeden zu fördern."

Ja, Menschenklang schreibt über Menschenklang, aber im Grunde schreib Menschenklang auch über ÖKOMED.

ÖKOMED will den inneren Klang, das tiefe Sein, den verborgenen Kern (der immer auch sichtbar ist) und das ewig Präsente präsentieren.

Nicht im Rückzug - sondern offensiv und da wo Menschen sind. Weil wir wollen, dass die ewige Stille in vielen Menschen klingt.

ÖKOMED bringt den magischen Klang der Stille in den Lärm und unsere Erfahrung ist: Menschen hören diesen Klang der Stille und etwas in ihrer Tiefe wird angerührt.

Wie von einem Zauberwort.

Hop Schwyz - schweig öffentlich! :-)

Mittwoch, 24. September 2008

Kampfloser Kampf

Nach der Zeitschriften info3 und Connection Spirit hat nun auch das „Magazin für Evolutionäre – What is Enlightenment“ ÖKOMED ins Visier genommen. Unter der Rubrik „puls“, die den „globalen Führungskräften, Vordenkern, Lehrern und Mystikern auf der Spur“ ist, berichtet WIE von der „Guerilla-Meditation auf deutschen Straßen“.

What is Enlightenment freut sich ganz zurecht über ÖKOMED, denn nicht zuletzt war es der Bericht in diesem Magazin (welches übrigens bald zum nächsten Sprung ansetzt und sich dann den Namen EnlightenNext gibt) welches den letzte Anstoß für meine Initiative gab.

Deswegen wollen die Blattmacher, die sich dem spirituellen Lehrer Andrew Cohen verpflichtet haben, ÖKOMED auch weiter im Blick behalten: "Vielleicht trifft man sich mal - still - in einer deutschen Fußgängerzone." Schließt der Autor des Artikels.
Andrew Cohen, der Impulsgeber von WIE, ist ein Mann, der immer noch einen Schritt weiter geht, als viele andere.

Über den Kampf und den Frieden sagt er zum Beispiel:

„Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass den ganzen Weg zu gehen mehr bedeutet, als nur mit dem Kämpfen aufzuhören. Den ganzen Weg zu gehen bedeutet, dass wir – eben weil wir nicht mehr kämpfen – endlich fähig sind, voll ins Leben einzutauchen. Warum? Weil wir jegliches Anhaften an vorgefasste Meinungen, was Ruhe und Frieden betrifft aufgegeben haben, sind wir nun bereit auf völlig neue Art zu kämpfen. Ja, zu unserer Überraschung erfahren wir eine Berufung zu kämpfen und zwar auf eine Weise, die uns keine Fesseln anlegt, aber die Welt buchstäblich in Brand versetzt.“

Das ist der Frieden, den ÖKOMED in die Stadt bringt – mit aller Entschlossenheit.
"O Freude, wenn die Menschenflamme lodert auch da, wo sie ruht!" (Rudolf Steiner)
Der Friede aus befreiter Freiheit. Nicht der Friede, der sich zurückzieht und resigniert. Sondern der Friede aus dem heraus das Leben pulsiert. Schön und klar und heilsam für alle Menschen.

Ich freue mich über diese Würdigung von ÖKOMED in WIE und gerade auch deshalb, weil der Text in dem Heft mit der Titelstory „BAUSTELLE NEUER MANN“ erscheint.

Kann es sein, dass es nicht zuletzt von unserer Entschlossenheit als Mann abhängt, dass wir die Freiheit – die uns als Mann immer so wichtig ist – nun auch für andere ermöglichen?

Aber nicht indem wir sie anderen aufzwingen – sondern indem wir sie aus uns fließen lassen. Meditation ist der Schlüssel um die Schleusen in uns zu öffnen, aus der diese neue Freiheit fließt und nur aus dieser Freiheit heraus, kann wirklicher FRIEDE wachsen.

Unser wirklich Kampf beginnt gerade erst und er wird kampflos sein und aus dem Frieden des reinen Herzen seine Kraft beziehen. Weil uns das Leben so wichtig ist, setzt sich ÖKOMED diesem Leben aus. Um es zu transformieren. Von innen nach aussen – das ist jetzt unser Job.

Das klingt heroisch und moralisch? Das IST heroisch und moralisch!

Montag, 22. September 2008

Friede? Hier ist er.

Wir haben es mal wieder getan. WOW!
Ohne dieses „Wunder WIR“ findet kein ÖKOMED statt. Denn ÖKOMED ist, wo zwei oder mehr Menschen sich öffentlich und in absolut friedlicher und kontemplativer Haltung in der Meditation versenken. Am Internationalen Tag des Friedens war das wieder so – und mein herzliche und glücklicher Dank gilt Euch allen die ihr kurz oder lang, dokumentiert oder unveröffentlicht den Frieden verwirklicht habt. (Zum Vergrößern der Bilder, einfach beklicken).

Wir im Frieden. Der Frieden im Wir. In Berlin & in Wien & in Iowa & anderswo!

Als ersten Eindruck ein paar starke Bilder für Euch. Unsere Truppe in Berlin war zwischen acht und 25 Personen groß. In Wien saß Jasna Caluk und ihrer Trinity-Gang. Ich selber meditierte eine Stunde - verschiedene Guerilla-Meditierer zwischen zehn und ebenfalls 60 Minuten.

Vielleicht seht Ihr auf den Bildern genau das, was man spüren kann, wenn man öffentlich meditiert:
Friede in Dir ist nicht Rückzug – Friede in Dir dehnt sich machtvoll aus und erobert den Raum. Stille in Dir ist nicht stumm – Stille in Dir tönt aus der Ewigkeit in jeden Augenblick.

Öffentliche Meditation dient dem Raum, berührt die Menschen und lässt Dich zum Transformator werden.

Und das Beste: Es macht Spaß!

Namaste – Ihr Amazonen, Heroen und Kinder des Friedens.










































DER FRIEDE, DER IMMER IST, SEI MIT EUCH!







Bilder aus Berlin: Jens Heisterkamp
Mein besonderer Dank!

Donnerstag, 18. September 2008

Das Wesentliche über ÖKOMED

Nach der Zeitschrift info3, berichtet nun auch der Connection-Verlag über ÖKOMED. Der vor allem durch seine Zeitschrift Connection Spirit bekannt Verlag, will im wahrsten Sinne des Wortes Verbindungen schaffen. Zwischen den Lesern, aber auch zwischen scheinbar konträren Inhalten. Kein Wunder also, dass Connection nun über ÖKOMED berichtet.

Ist doch vielen Menschen die Verbindung von tiefster und kontemplativer Innerlichkeit und einem starken und populärem Auftreten, eine ungewohnte Sache.

Aber ich finde, es ist an der Zeit, dass wir dem Hässlichen, Zynischen und Gewalttätigen nicht länger ängstlich das Feld überlassen. Hat der Friede, das Gute und die Kraft der Stille nicht auch ein starkes und zeitgemäßes Profil verdient? Soll nur der Schrott cool auftreten? Wo steht, dass GEIST und INNERLICHKEIT langweilig und zurückgezogen leben sollen? Ist wahre Innerlichkeit nicht unabhängig von Orten und Zeiten? Sollen wir uns wirklich immer weiter in das Private, in die Kirchen und Meditationsräume zurückdrängen lassen?

Ich bin der Ansicht, dass wir den öffentlichen Raum im ursprünglichsten Sinne wieder besetzen sollten. Mit dem Frieden, der Stille, der Innerlichkeit und dem ganzheitlichen Bewusstsein, welche im meditierenden Menschen einen edlen Ausdruck finden.

Dort wo es wehtut, wo es lärmt und kracht, da ist die Sehnsucht nach Stille, Friede und Innerlichkeit am größten.

ÖKOMED geht dahin, wo es weh tut.

Connection und sein „Oberhäuptling“ Wolf Schneider, nennen sich „Verlag fürs Wesentliche“. Ich finde: Mit dem Bericht über ÖKOMED zeigen sie, dass sie diesem Anspruch gerecht werden wollen.


Donnerstag, 11. September 2008

21. Sep. Berlin+Wien+Iowa: International Day of Peace: „Wir sind der Frieden“




+++Aktuell +++Aktuell+++Aktuell
Jetzt zeitgleich zur ÖKOMED in BERLIN und IOWA (USA) auch eine ÖKOMED in WIEN:
15.00 Uhr VOR DEM PARLAMENT IN WIEN. Alle weiteren Infos HIER
15. 00 Uhr VOR DEM REICHSTAG IN Berlin. Siehe folgender Text:
Klar, Du bist für den große Weltfrieden und klar, Du weißt auch wer die Bösen sind und klar, wenn man erst die gesellschaftlichen Strukturen ändert, oder Frauen an die Macht kommen, oder Obama, ja dann...dann kommt der Frieden. Das ist alles klar. Und klar ist auch: Es ist nicht wahr. Es ist nicht die ganze Wahrheit. Es ist auch nicht die halbe Wahrheit – es ist vielleicht ein Viertel der Wahrheit. Höchstens. Sei mal ehrlich.

Wenn Du ehrlich mit Dir bist, dann beginnt Frieden vorher. In Deiner Stadt, in Deinem Freundeskreis, in Deiner Familie...aber vor allem in Dir selbst. In Deiner Seele.

Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden. Und Frieden ist viel, viel mehr als schweigende Waffen aus Eisen - oft ist sogar da wo Waffen schweigen kein Frieden. So wie man unter vielen Menschen einsam sein kann, so kann auch der Frieden fehlen, wenn scheinbar Friede herrscht.
Ich rede nicht von dem Frieden der herrscht. Ich rede von dem Frieden der lebt.
Friede ist nicht "kein Krieg". Friede ist Friede. Kannst Du den unterschied spüren? In Dir?

Du meditierst niemals "kein Krieg". Du meditierst: "FRIEDEN". Sprich es einmal laut aus. "FRIEDEN". Kannst Du spüren, dass Frieden tiefer als tief ist?

Frieden ist eine lebendige und tiefe Quelle, Frieden ist lustvoll, stark und im spirituellen Sinne ist Frieden auch unzerstörbar. Denn hinter allem Krieg und Krach, ist immer diese eine und ungeteilte, unzerstörte Präsenz.

Du kannst sie spüren, wenn Du meditierst. In der Meditation wirst Du eins mit dieser Präsenz.

Wer mit dem Frieden in sich ernst macht, der fängt nicht im Kleinen an – wer den Frieden in sich selber sprechen lässt, der beginnt in der menschlichen Mitte.

Im Zentrum von Allem.

In der Meditation lässt Du diese Mitte in Dir sprechen und diese Mitte ist der Friede, der immer ist, immer war und immer sein wird. In der Mediation bekennst Du Dich zu Deiner Mitte. Sie ist nicht Lärm, oder Gedanken oder Gefühle – das alles ist der Hurrikan in Dir.

Aber im Auge des Hurrikan, da ist der Frieden. Dieser Frieden ist Dein innerstes Wesen.

In der öffentlichen Meditation sind wir Repräsentanten dieses Friedens. Wir sind der Frieden und jeder kann sich ein Bild davon machen.

Der 21. September ist der „Internationale Tag des Friedens“ – ausgerufen von den Vereinten Nationen. ÖKOMED wird diesen internationalen Friedenstag aus der Mitte heraus unterstützen. Ohne Anti-Haltung oder Geschrei – sondern dadurch, dass der Frieden durch Menschen bewusst wird und sich aus ihen heraus manifestiert und entfaltet.

Wo immer Du bist: Unterstütze diesen Frieden, indem Du ein Repräsentant dieses Friedens bist. Mach Deine ÖKOMED und sei der Friede, den Du Dir so sehr wünschst und der Du bereits in diesem Augenblick bist. In diesem Augenblick, in diesem Augenblick, in diesem Augenblick....

Die Kraft der Meditation wird so für eine breite Öffentlichkeit erlebbar – diese in Deutschland noch unterschätze Praxis, soll durch ÖKOMED einen angemessenen Raum bekommen.

Denn der Frieden kommt nicht, wenn Du nicht dieser Frieden bist.
Ich selber werde in Berlin öffentlich meditieren. Auf der Wiese vor dem Reichstag. Um 15 Uhr, am Sonntag den 21. September.

Wenn Du Lust hast, mit mir und anderen spirituellen Aktivisten vor dem Berliner Reichstag zu meditieren, dann mach Dich auf den Weg.

Manche im und vor dem Reichstag sagen: „Vom deutschen Volk soll nie wieder Krieg ausgehen“. Dieser Satz hat keine Kraft, denn er sagt nur, was nicht geschehen soll.

Wir sagen: „Von uns geht Frieden aus“. Wie viel mehr Energie hat solche ein Satz – zumal er keine Forderung ist, sondern Wirklichkeit wird. Immer dann, wenn ÖKOMED praktiziert wird, strömt dieser Frieden in die Welt. Von innen nach aussen – nicht hinter verschlossenen Türen, sondern mitten im wilden Leben.
We dont talk about peace. We represent peace.

Wir wollen diesen Mosaikstein zum „Internationalen Tag des Friedens“ einsetzen.
Wir fordern nicht Frieden.
Wir sind der Frieden. Jeder Ort zählt. Jede Minute zählt. Jeder Mensch zählt.

Weltfrieden beginnt mit innerem Frieden. Wir beginnen.

Setze diesen Frieden ein!
Setze Dich ein! Deine Mitte.


ÖKOMED: Am Sonntag, 21. September, um 15 Uhr, vor dem Reichstag in Berlin.

ÖKOMED: Am 21. September, wo immer Ihr seid. Kündigt es an. Dokumentiert es. Zeigt Euren Frieden. Schickt uns Euer Material.

Gemeinsam mit Alexander Cequea Fuentes vom Public Meditation Project habe ich vereinbart, dass Alex an diesem Tag in Iowa City eine Friedens-Meditation veranstalten wird.
Alex und ich finden, dass Frieden Spaß macht, dass Meditation die Lust auf das Leben schürt und öffentliche Meditation ein großes Abenteuer ist.

Alex: „Imagine people in every city, town, and country meditating at a specific time in public spaces like parks, malls, streets, sidewalks, museums, you get the point. Since this is a decentralized movement, it can happen easily if everyone organizes 4-5 people they know, and gets others to do the same... think "pay it forward" or "pyramid scheme with a purpose."
Do you want to take part in this adventure? I hope so, because I don't exactly know how it's going to happen. I just know that today it isn't hard to organize one million people to do something fun and exciting.“

Montag, 8. September 2008

Flächenbrand auf der Buchmesse

TERMINÄNDERUNG: Weil nur am Samstag und am Sonntag Besuchertag ist, wird die ÖKOMED auf der Buchmesse an folgenden Orten und zu den folgenden Zeiten stattfinden (wobei natürlich jeder auch für sich noch weitere Meditationen verantworten kann: Donnerstag und Freitag jeweils um 12 Uhr, vor dem EINGANG CITY. (Hier gibts den Plan als pdf). Am Sonntag, dem Publikumstag, dann um 14 Uhr. Treffpunkt Stand K 135 in Halle 3.1...

Was für eine Herausforderung! Die weltgrößte Buchmesse lädt nach Frankfurt ein und es werden wieder über 280 000 Menschen erwartet. Ich kenne kaum einen anderen Ort, der gleichzeitig so laut ist und an dem die Sehnsucht nach Stille und innerem Frieden so groß ist. Gerade die Literatur, die sich mit den Fragen nach Einkehr, freudvoller Entwicklung und positiver Lebensführung beschäftigt, diese Literatur nimmt in hohem Maße zu - dabei ist alles was die Menschen dort suchen in ihnen.

Sie tragen einen unermesslichen Schatz umher und suchen ihn überall - nur nicht in sich. Sie tragen das hellst Licht der Welt durch den grellen Schein. Sie tragen die Stille durch den Lärm und sie vergessen es einfach.

Die Herausforderung, die sich unsere Guerilla-Truppe der Stille stellt ist diese: Wir setzen der unbewussten Hetze, die reine Bewusstheit entgegen.

Wir achten und ehren das Streben aller Messe-Menschen (wir sind ja selber welche) und gleichzeitig zeigen wir auf die unmissverständlichste Weise: Alles was ihr sucht ist in euch. Ihr könnt der Wandel sein, den ihr fordert und ersehnt. Ja, sucht weiter im Aussen, aber verliert euch nicht in diesem Aussen - denn dort wie nichts, aber auch gar nichts erreicht, wenn ihr nicht innerlich bei Euch seid.

Die Buchmesse ist nicht nur ein Tor zur Welt (das ist sie!) und zur Begegnung der Kulturen (auch das ist sie!) - sie kann auch zu einem Tor zur Innerlichkeit werden. Dort innen, lebt eine KULTUR, welche immer und ewig mit allen Kulturen EINS ist. Diese KULTUR spricht nur, wenn, wenn unsere verschiedenen Stimmen schweigen. Dann spricht diese EINE STIMME aus uns. Mit dieser Stimme wollen wir auf der Buchmesse sprechen. Bei unserer ÖKOMED.

Dort innen könnt ihr das Geheminis entdecken: ES GIBT NUR EIN EINZIGES INNEN -DORT SIND WIR ALLE UND IN JEDEM AUGENBLICK ZUHAUSE.

Das Potential. was alle diese Bücher hat entstehen lassen, dieses Potential ist euer Potential. Ihr könnt es sehen, wenn ihr die Augen schließt, den Mund schließt und das Herz öffnet.

Das machen wir euch vor und laden euch dazu ein. Herzlich!

Wir setzen uns für Euch ein. Für den Wandel, der aus eurer Innerlichkeit die Welt verändert. Für eure Liebe, die weit über alles hinausgeht, was an Liebesromanen jemals geschrieben wurde. Wir übernehmen Verantwortung für die Stille - dort wo es am lautesten ist.
Wir übernehmen Verantwortung für die innere Entwicklung, wo so viele Menschen über Entwicklung sprechen und schreiben.

Ich denke, auf der Buchmesse kann der Funke wirklich überspringen, denn dort ist die Sehnsucht und die Kompetenz wirklich machtvoll präsent. Was es braucht, ist der eine Moment des Erwachens zu sich selbst - diesen Moment wollen wir durch eine öffentliche Meditation kultivieren.

So koennen sich die einzelnen Lichter verbinden zu einem Ganzen.
Zu einem Meer von Lichtern. Zu einem Feuer.
Flaechenbrand.

Auf der Buchmesse repräsentieren wir das maßlose EINE, wo sich die vielen messen.

Was für eine Herausforderung für uns spirituelle Aktivisten.

Jeder, der Lust hat dabei zu sein, kann mir seine Terminvorschläge mailen oder gleich starten. Wir haben in jedem Fall einen sicheren Termin festgelegt:

Am Donnerstag, den 16. Oktober um 12 Uhr, EINGANG CITY

Am Freitag, den 17. Oktober um 12, EINGANG CITY

Am Sonntag, den 19. Oktober um 14 Uhr
Treffpunkt ist der Stand K 135 in Halle 3.1. Das ist der Stand der Mediengruppe Kulturell Kreativer.

Weitere Vorschläge?

Wieder ein paar Tage, den ihr nie in Eurem Leben vergessen werdet. So viel ist sicher.


Peace OUT! literally...

Freitag, 29. August 2008

What you share is real: Take a picture of IT

When you begin to meditate, you are performing the only completely free activity there is in human life. And when you begin to meditate in public, you show this freedom, peace an silence. And everybody can participate this powerfull energy.

You are not longer talking about freedom, peace and silence.

You do not have it longer for you alone. What you share is real!

You are practicing freedom, peace and silence.

More: YOU ARE freedom, peace and silence - and everybody can take a picture of IT.... Also those, which long themselves for freedom, peace and silence. Now they have a picture of peace an freedom and silence.
Isn't that great?
No one can bring all this things in the world. No one else except you.
Das Foto habe ich von den Freunden von Getselfventered - Der Text ist in englischer Sprache verfasst um zu verdeutlichen, dass ÖKOMED buchstäblich jede Grenze überschreitet - ausserdem gibt es zunehmend klicks aus den USA auf diese Seite.
(Mein Englisch ist nicht sonderlich dolle...wenn jemand eine bessere Version anzubieten hat - gerne.)

Donnerstag, 28. August 2008

Ein Leben ohne WARUM

In fließendem Wasser kann man sein eigenes Bild nicht sehen, wohl aber in ruhendem Wasser. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte alldessen werden, was Ruhe sucht.
Laotse

Ruhestätte klingt nach Grab. Im traditionellen Sinne klingt das nach Tod und Ende. Aber siehe es mal im spirituellen Sinne: Was bleibt denn im Grab zurück? Doch nur das, was nicht von Ewigkeit ist, oder?

Was das Grab übersteht, was die Stille übersteht, das hat Dauer und ist von bestand. So gesehen spricht dieses Bild von Laotse eher von einem Ort wo sich Vergänglichkeit von Ewigkeit scheidet - ein Ort der Auferstehung.

Auferstehung im ganzheitlich, spirituellen Sinne (Du kannst es auch vollständige Transformation nennen) kann nur dann sein, wenn wir verlieren, was nicht zu UNS gehört.

Darum macht Stille so vielen Menschen Angst - weil die Stille wie ein Stahlbad ist, was alles verbrennt, was nicht echt und ewig an uns ist.

Öffentliche Meditation, das demonstratives Handeln durch Nicht-Handeln, konfrontiert die Menschen mit dem was sie eigentlich sind und gibt Ihnen eine Ahnung davon, dass sie die ganze Zeit einer Story von sich selber hinterherlaufen.

Was aber sind sie wirklich und was zeigt das Handeln durch Nicht-Handeln am Ende?
Ein leeres Herz.

Das erschrickt viele Menschen - und oft auch Menschen, die einer religiösen oder spirituellen Bewegung angehören. Denn oft sind Religion und Spiritualität nur weitere Kapitel der Story, der wir hinterherlaufen.

Das leere Herz ist der Raum in dem alles Platz hat - das Bewusstsein was alles erfasst. Nichts kann aus der Welt fallen, denn es fällt nie aus diesem Herz. Dieses Herz sind wir. Bist Du. Dann kannst Du auch jede Story sein und musst Dich dennoch nicht mit einer von ihnen identifizieren.

Jenseits von allen Storys, Gedanken, Gefühlen und Worten, da gibt es einen leeren Geist - das ist Dein wirklicher Geist. Dieser Geist ist keine Story und er ist vor allem jenseits der Zeit.

"Im Ewigen lernt leben,
Wer sein Verhältnis zur Zeit
Zu lösen vermag."
Rudolf Steiner

Menschen fragen immer nach dem WARUM und auf der einen Seite ist das grandios, denn jedes WARUM bringt uns einen Schritt weiter. Ich liebe das WARUM und engagiere mich für das WARUM.

Aber es gibt auch eine andere Wahrheit und diese Wahrheit erhält Ihre Dynamik durch Stille.
Im Taoismus gibt es das, was auch Meister Eckhart mit "ein Leben ohne Warum" beschreibt - das Wei Wu Wei, das nichthandelnde Handeln.


Dieses Wei Wu Wei gibt es auch in der christlichen Kontext und es ist nichts geringeres als das Prinzip Gottes: Der unbewegter Beweger. Gott ist Dynamik aus Ruhe. Unbewegte Gottheit und schöpferische Aktivität. Ein weiterer religiöser Satz nennt es so: Gott liebt Dich immer - Du musst für diese Liebe nichts tun. Bei ÖKOMED repräsentieren wir dieses Gesicht Gottes.

Du bist nicht Dein Körper, nicht diese Materie
Du bist nicht geistig, oder physisch,
Du bist jenseits von allem. - Jenseits bedeutet:
Du bist das alles, aber Du gehst weit darüber hinaus.
Du bist das leere Herz.
"Das leere Herz macht dich zu Buddha."
Osho

Wenn wir öffentlich meditieren, dann sind wir sichtbare Repräsentanten dessen, was immer war, ist und nie vergeht. Ein ICH-BIN in uns. Darum können uns auch keine Geräuche erschüttern, kein Lärm beirren - wir sind das leere Herz in dem alles willkommen ist.

Wir SIND und nichts kann uns bedrohen - das macht ÖKOMED so stark.

Man kann unsere Person und unsere Story angreifen - aber das was wir eigentlich sind, das ist unangreifbar. Das zeigt öffentliche Meditation. Wir geben jede Haltung der Verteidigung auf.

Und gleichzeitig - und das zeigt dieser Blog und das zeigen auch unsere schriftlichen Botschaften - sind wir auch das Relative und müssen uns positionieren und entwickeln und kämpfen und wir fallen und wir irren und wir fangen immer wieder neu an...
Diese Seite lebt in unseren Städten, diese Seite ist die bekannte Seite des Westens und ja, sie ist großartig.

Ich denke es ist Zeit, diese Seite des Westens, mit der Seite des zu Ostens zu einem neuen EINEN zu transformieren. Weil ich das denke, mache ich es. Durch ÖKOMED und mit Euch.

ÖKOMED bringt das Nicht-Handeln auf die Bühne des Handelns.

Wir sind. Ohne Warum. Ohne Darum. Ohne Storys.

Wir suchen nichts.
Wir sind.

Sind die öffentlichen Räume nicht genau die Plätze, an denen uns und allen dies bewusst werden kann?

Wir wollen dieses Bewusstsein wecken. Wir sind ein Bewusstseinsweckdienst.

In der Stille wird sich zeigen, was von den ganzen Storys, Gedanken und Emotionen wirklich von Dauer ist. Was die Stille übersteht, das bleibt.

Lärm hat in der Stille nur zwei Möglichkeiten: Entweder er stirbt oder er wird Musik.

"Alle Geräusche sind umgeben von Stille.
Die Stille gibt ihnen ihre Gestalt.
Sprich deinen Namen laut aus.
Vorher und nachher war es still.
Dadurch hatte dein Name eine hörbare Form.
Die Stille gehört zu dir, wie sie zur Gestalt deines Namens gehört.

Die Stille ist ein Wegbereiter.
Achte auf seine Zeichen."

Ulrich Schaffer

Dienstag, 26. August 2008

Achtung! Meditation!

Unser ÖKOMED Chefdesigner V-Mann Stefan Stark hat wieder zugeschlagen...

ZACK!

Hier ist das stylischste ÖKOMED Gimmick aller Zeiten.

Ich habs mal vor meiner Tür abgelichtet und sofort sprangen die Ampelmännchen auf ROT und waren still. Die habens kapiert.

Danke! Stefan - ein großartiger Einsatz für sie Stille.
You are my man.

Die nächste ÖKOMED Attacke kann starten.

Nur damit das klar ist: Das Teil ist nicht geklaut, denn das macht mieses Karma. Es ist selber gebaut. Künstler eben.

LUST auf eine moderne Meditation? Starte mit THOMAS D in die Wirklichkeit.

Kultur der Stille

Nur allein der Mensch vermag das Unmögliche...:
Er kann dem Augenblick Dauer verleihen.

J.W.v.Goethe

Ich denke tatsächlich, dass die Stille nichts ist, was wir wieder erreichen können, indem wir "zurück zur Natur" gehen. Zurück ist eigentlich nie eine Lösung. Die Lösung liegt in einem "darüber hinaus". Also nicht "Prä" - sondern "Trans".

Es geht mir also nicht darum, die Stille an natürlich Orten zu suchen (was auch immer wunderschön und ein Geschenk ist), sondern darum, ein aktives Medium zu sein, welches durch sein bewusstes Schweigen, die Stille sprechen lässt. Mitten im Lärm.

Nicht die Stille der Natur suchen wir bei ÖKOMED - wir denken, jemand muss für die Stille Verantwortung übernehmen. Dann kreieren wir in unseren Städten eine Kultur der Stille, die durch den meditierenden Menschen spricht...
Es ist etwas Paradox: Die Stille ist immer da - ewig - und eben keine Leistung, nichts, was wir produzieren können, aber die Kultur ist eine menschliche Leistung - eine vergängliche natürlich.
Die Kultur der Stille wird somit eine Kunst. "Die Kunst ist berufen, das Gleichnis des Vergänglichen zu durchtränken mit der Botschaft von dem Ewigen, von dem Unvergänglichen. Das ist ihre Mission" (R. Steiner).
Wir werden bei ÖKOMED also Künstler und es fällt schwer, an dieser Stelle nicht an Joseph Beuys und seine beiden legendären Sätze zu denken: "Jeder ist ein Künstler" und "Die Mysterien finden am Hauptbahnhof statt".

Lerne wirklich und wahrhaftig zu schweigen und dann offenbart sich die Stille, die in Wirklichkeit Deine Mitte ist. Sie ist immer Gegenwärtig. Sie ist das eigentliche JETZT.

Nur das Bewusstsein des stillen Zeugen, verleiht den flüchtigen Augenblicken Dauer.
Nur so wirst Du ein Bürger der Ewigkeit.
Ja, ich denke es geht wirklich um eine Kultur der Stille.

Donnerstag, 21. August 2008

ÖKOMED in info3

Der folgende Beitrag erschien heute in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "info3" - Demnächst auch als Printversion:

Wir essen öffentlich, küssen öffentlich, haben eine öffentliche Streitkultur und natürlich gibt es medial veröffentlichte Bilder von zynischer Gewalt und bombastischem Lärm. Man könnte sich darüber aufregen, dagegen demonstrieren oder resignieren. Mit ÖKOMED – der Öffentlichen Kollektiven Meditation, habe ich mich entschieden Stille, Friede, Bewusstheit und Innerlichkeit aktiv an öffentlichen Orten zu verwirklichen.

Von gemeinsam meditierenden Menschen geht eine machtvolle Stille aus. An ihr bricht sich der Lärm. Wo, wenn nicht mitten im Lärm, wäre diese Stille nötiger?

Wir meditierten bereits vor dem Kölner Dom, auf einer Verkehrsinsel vor Burger King, vor einem Theater, einer Buchhandlung, am Bahnhof. Spiritualität erobert die Fußgängerzone: Es ist laut – wir sind still. Man beobachtet uns – wir haben die Augen geschlossen. Hier geht es ums äußere Geschäft – uns geht es um inneren Frieden. World Peace begins with inner peace – steht auf einem der Schilder, die wir bei uns haben.

Wir fordern nichts und erwarten nichts, wir verwirklichen was wir wollen und somit ist jede Aktion sofort ein Erfolg. Es geht uns um Meditation – wir meditieren. Es geht uns darum, das Hamsterrad des unbewussten Alltags zu stoppen – wir stoppen es.

Wir setzen den Bildern von Gewalt und Lärm etwas entgegen: Uns selbst. Auch im Lärm spricht die Stille und diese Stille spricht in jedem Menschen. Augen zu. Mund zu. Stille spricht!

Jeder ist herzlich eingeladen.

Mittwoch, 20. August 2008

SILENCE: sponsored by ökomed

Was ist der Unterschied zwischen Meditation in der Natur und Meditation in der Stadt?

Meditation in der Natur bringt mir etwas – ich werde bereichert, beschenkt und die machtvolle Stille und der Friede ziehen in mich ein. Bewusstheit erwacht in mir. Dankbar nehme ich die grundlegendste, natürlichste Manifestation des Geistes auf. Das ist das eine.

Das andere ist Meditation in der Stadt.

Hier bringe ich die Stille und den Frieden in die Stadt. Aus mir strömt Bewusstheit und ich verschenke mich. Meditation in der Stadt ist ein Geschenk an die Stadt – diese sehnt sich so sehr nach dieser Wachheit, nach der Kraft der Innerlichkeit.

Manchmal denke ich, die Städte - bei aller Hektik - schlafen tief und fest. Tiefer als jeder Wald. Das Erwachen der Stadt ist letztlich etwas, was in der Verantwortung des Menschen liegt, der die wahre Wachheit in die Stadt trägt. Diese Verantwortung nehmen wir an.

Was ist wach und was schläft? - ich habe mir mal ein paar Gedanken zu einer Erfahrung gemacht.


In dem Film „Stadt der Engel“ kann man schön sehen, wie die Engel sich an jedem Morgen am Strand treffen. Wenn die Sonne aufgeht und die Natur erwacht, dann tanken sie Kraft und werden von der Symphonie der Stille erfüllt...aber dann...

...gehen sie wieder in die Stadt und zu den Menschen um eben diese Kraft zu schenken.


Ein schönes Bild für die beiden Seiten der Meditation.
Wer in der Meditation nur nimmt, macht Meditation zu einem egoistischen Akt – wer nur gibt, wird irgendwann leer sein.

Atme ein und Atme aus. Diese innere Urgeste der Meditation lebt auch in diesem äusseren Ortswechsel.

ÖKOMED ist ein Repräsentant und Sponsor der ewigen und unzerstörbare Stille.
Wir lassen die Stille zu Wort kommen.


Wenn Du mehr dazu lesen willst, wie Stille zu Wort kommt, kannst Du Dich hier anregen lassen. Viel Spaß.

(Klar: Es gibt auch das andere Abenteuer: Die Natur, die sich nach unsere Bewusstheit sehnt und die Stadt, die uns mit ihrem Leben beschenkt – darüber schreibe ich später mal was).

Dienstag, 19. August 2008

Draussen vor der Tür ist Innerlichkeit

"Tu es oder tu es nicht, aber höre auf, es zu versuchen." Das ist der Leitspruch von Andy, den ich im Internetforum kennenlernte und er hat bewiesen, dass er kein Sprücheklopfer ist. So konnte die nächste ÖKOMED starten.

(Zwischenzeitlich fand jemand noch Ruhe und Mut um ebenfalls an der ÖKOMED teilzunehmen. Interessant, dass er einer derjenigen war, der später auch besonders intensiv am Dialog beteiligt war).

An uns kam keiner vorbei, denn jeder musste an uns vorbei - denn jeder, der zu meiner Lesung wollte (und sie war ausverkauft), musste an diesem Riff der Stille entlang und es war wie schon oft: Der Lärm, das Sprechen und die Hektik stoppten oder wurden in unserem Umkreis gedämpft.
Bewusste und veröffentlichte Stille, Frieden und Innerlichkeit hat eine magische und für manche verwirrende Präsenz. Niemand kommt an ihr vorbei, ohne berührt zu sein - ob negativ oder positiv.
Ist das nicht faszinierend, was passiert, wenn unsere kluge, aufgeregte, nervöse, wunderbare und oft auch stressige Denk-, Buch-, Werde-, Westkultur mit der Kultur der Ruhe, der Passivität, des Annehmens, des Loslassens und des So-Seins konfrontiert wird?













Und umgekehrt: Die Geste der passiven, stillen, sitzenden Innerlichkeit, die bereits alle Vollkommenheit verkörpert, stellt sich der Bewegung, die immer weiter will, die sich der aktiven Entwicklung des Guten, Wahren und Schönen verpflichtet hat, die Menschen heilen und die Welt wirklich verstehen und besser machen will und sagt: Ich bin Evolution.

Es ist wichtig, beides zu würdigen und beides zu leben. Das haben wir getan.

Ich denke, gerade diese Meditation vor einer BUCHHANDLUNG, macht diesen spannenden Aspekt auch optisch fassbar. Oder?
Ich habe zunehmend das Gefühl, dass wir mit ÖKOMED tatsächlich etwas neues in unsere Kultur bringen, an dem unser aller Bewusstsein wacher werden kann.

Ja, und wenn Sie mal im Saarland sind, dann fahren Sie unbedingt nach Bexbach und besuchen diese neue, aussergewöhnlich schöne, inspirierende und toll eingerichtete Buchhandlung buchkultur.

Danke an Familie Schwartz für die Einladung, Dank an alle Gäste für eine bewegende und anregende Veranstaltung und für die freundliche Wärme, mit der Sie mich beschenkten....

...und Danke an Andy, der zu seinem Wort sitzt!

Bilder-Doku @Schwartz

Sonntag, 17. August 2008

ÖKOMED + Lesung

So, jetzt machen wir mal ein Doppelpaket!
Am Montag den 18. Augsut um 19.30 Uhr werde ich mit einem Kollegen eine ÖKOMED im Saarland auf die Bühne bringen. Die Bühne ist die Straße vor der Buchhandlung Buchkultur. Anschließend starte ich in eben dieser Buchhandlung eine Lesung.

30 Minuten in denen wir unsere Rechner runterfahren (siehe Bild), in denen wir nicht Bücher lesen oder schreiben. 30 Minuten in denen wir die leere Seite sind.

Wir sind diese leere Seite. Was auch immer auf uns geschrieben steht - es ist nur eine Story und es hat nichts mit dem zu tun was wir sind: Rein und weiss und frei von Storys, Identifikationen, Namen, Schmerzen und Bedürfnissen.

Wir sind das weisse Blatt, auf dem die Welt erscheint. Es stehen dumme und kluge, hässliche und schöne Wörter auf uns. Falsche und richtige und schmerzhafte und langweilige. Es werden Kriegsgeschichten auf uns geschrieben und Welten erschaffen und zerstört.

Wir aber stehen da und tragen alles.

Wir sind Gottes Hand in der alles aufgehoben ist. Die Stille in der alle Geräusche erscheinen. Das Weiss, welches alle Farben gleichermaßen annimmt und doch nichts von allem ist.

Und dann - das finde ich wirklich reizvoll - stehen wir auf und blicken in die Welt der Farben, Bilder und Buchstaben. Wir drehen uns um un betreten die Buchhandlung und ich mache die Lesung und dann starten wir gemeinsam den Dialog und Diskutieren, ärgern und freuen uns - und ERSCHAFFEN alles neu...denn auch das ist Welt und Wirklichkeit!!! Sein und Werden.

Ich freue mich auf dieses Abenteuer der beiden Welten die EINE ist.

Denn erst danach verstehen wir das GANZE:

WIR SIND DIE BUNTEN BUCHSTABEN U N D DIE WEISSE SEITE

ÖKOMED 19.30 + Lesung (Missionen -Geist bewegt alles) und Dialog 20 Uhr:

BUCHKULTUR Buchhandlung Claudia Schwartz, Frankenholzerstraße 2, 66450 Bexbach
18. August 2008

Freitag, 15. August 2008

Riff der Stille

Es brüllt der Stier,
es bellt der Hund.
Es spricht der Mensch mit seinem Mund...



...Gott tut sich in der Stille kund.
Auf den Bildern (danke für die Dokumentation) seht Ihr zwei von drei Gladiatoren der Stille - der Dritte war während der Dokumentation nicht vor Ort.

Wir meditieren vor dem Schauspielhaus in Bochum und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung - wir werden sie beide in uns tragen und wachsen lassen.

Wer in der Öffentlichkeit meditiert benötigt ein starkes Rückrat und Courage. Dafür ist nicht jeder gebaut.

An diesem lauten Verkehrsknotenpunkt war besonders deutlich bemerkbar, was mir schon mehrfach aufgefallen ist: Die Menschen die an Meditierenden vorbeigehen, senken die Stimme - es ist als erfasse sie die Stille, die selbst von zwei Menschen sehr kraftvoll ausgehen kann. Einige blieben eine Weile stehen - fotografierten und gingen leise sprechend weiter.

Stille ist Kraft. An ihr bricht sich der Lärm.

Entsprechend stand auf meinem Message-board: "Hier entsteht ein Riff der Stille."

Einen ähnlichen Standort scheinen sich die Männer von Nienstedt ausgesucht zu haben - deren Mail ich gerade erhielt. Wir hatten einige Tage vorher 60 Minuten gemeinsam in einer Grillhütte meditiert und anschließend die "Burger King" Invasion gestartet. Sie initiertenen nun die erste ÖKOMED, die nicht von mir verantwortet wurde (Yesss!!!) und verwandelten einen Platz des Wartens, ein Platz wo "Kommen und Gehen" herrscht, zu einem Ort des Da-Seins und des Angekommen-Seins.

ÖKOMED ändert nicht nur Menschen.
ÖKOMED ändert Räume.

Danke an alle - ich bin sehr froh über Euch!

Ihr seid die Typen, auf die ich immer gewartet habe.

Mittwoch, 13. August 2008

Spirituelle Aktivisten

Wir kennen die politische und die ökologische Aktivisten und wir kennen auch Tibet-Aktivisten - jetzt kommen die spirituellen Aktivisten. ÖKOMED ist Guerilla-Meditation für spirituelle Aktivisten.

Es geht mir nicht darum Aktivisten gegen Philosophen und Schreiber und Redner (bin ja selber einer) auszuspielen - aber was den spirituellen Aktivisten auszeichnet ist etwas einzigartiges und ich will mal ein paar persönliche Erfahrungen in Worte fassen. Nicht sehr ausgefeilt und nicht in der Sprache der Oberschlauen. Einfach so.

Ich tue etwas, dessen Sinn mir auf eine intuitive Weise einsichtig ist.
Ich habe es GETAN! Ich habe nicht gesagt, dass ich es tun will, nicht gesagt, was man tun könnte oder müsste und nicht gejammert, dass es keiner tut.

ICH HABE ES GEMACHT!
I DID IT!
WE DID IT!

Nichts wirkt so sehr wie dieser Fakt, diese Aktion. Die Wirkung trifft mich und die Öffentlichkeit.
Denn ab sofort ist es ein Fakt - und wenn dieser Fakt medial publiziert wird, dann ist er ein Fakt der x-fach wirkt. Darum sind spirituelle Aktivisten auf eine einzigartige Weise Multiplikatoren für ihre Sache. ÖKOMED oder PMP zum Beispiel demonstriert ja nicht für etwas, nein: Wir praktizieren etwas. Keine Forderung. Keine Klage. Keine Frage. Keine Behauptung.

Spirituelle Aktivisten übernehmen Verantwortung. Zum Thema "Verantwortung für Etwas übernehmen" hat sich Jasna Caluk Gedanken gemacht und einen lesenswerten Beitrag geschrieben - gerade im Blick auf die Meditation.

Eine freie Aktion unter freiem Himmel.

Und hier hat der spirituelle Aktivist auch einen natürlichen und explosiven Vorsprung gegenüber allen anderen Aktivisten.

Politische und ökologische Aktivisten müssen symbolhaft etwas machen. Ihre Aktion ist ein Bild für eine Forderung oder Anklage. Ihre Aktion ist Symbol. Der Erfolg oder Misserfolg zeigt sich später und an anderen Orten und durch andere Personen.

Der spirituelle Aktivismus ist da völlig anders. Jede Aktion ist sofort ein Erfolg.
Es geht ihnen um Meditation und sie meditieren.



- Es geht ihnen um Stille und sie sind still.
- Es geht ihnen um Frieden und sie sind friedlich.
- Es geht ihnen darum, Spiritualität in den Alltag zu bringen und sie bringen Spiritualität in den Alltag.
- Es geht ihnen darum das Hamsterrad des unbewussten Alltags zu stoppen und sie stoppen es.


Think global - act local.

Wir können durch viele Teilnehmer und mediale Aufmerksamkeit unseren örtlichen Erfolg multiplizieren, aber wir müssen uns gar nicht fragen lassen, was "das bringt".

Es hat genau das gebracht, was wir wollten.
Wir sind die Veränderung, die wir fordern.

Ich gebe mich - mit allem Risiko - einer Sache hin. Andere mögen dann darüber reden, aber wir haben es getan. Andere kommentieren - wir sind Subjekt des Kommentars. Mit einfachsten Mitteln.

Ich bekomme ein sofortiges positives Feedback - Erfolg macht glücklich.
Mein Körpereinsatz bewegt meine Seele und ich fühle mich danach gut.

Dadurch, dass ich bei der Meditation, die Sphäre jenseits des Egos betrete, habe ich anschließend aber in diesem "guten Gefühl" keinen King-Kong-Ego-Stolz.

Mein Ego pumpt sich nicht auf (und wenn sie sich aufpumpt, dann meditiere ich das Aufpumpen: "Sebastian pumpt sich auf, aber ich bin nicht Sebastian, ich bin der reine Zeuge, der dieses Aufpumpen registriert. Sebastian ist jetzt da, verweilt eine Weile und verschwindet dann wieder - das hat alles nichts mit mir zu tun. Nicht sein Stolz, nicht seine Demut.").

Statt King-Kong-Stolz also eine überpersönliche und freie Wärme, die sich ausbreitet. Es macht auf eine sehr klare Art Spaß!

Anschließend kann man - und als Anthroposoph tue ich das - diese Dinge auch seelische und geistig einordnen, auf vielen Ebenen versuchen zu verstehen und weiter entwickeln - das ist eine andere Story und ich finde, es ist eine wichtige Story. Aber im Vergleich zu allem was jetzt noch kommt oder nicht kommt....Etwas ist da und WIR haben es GETAN.

Jelle van der Meulen schreibt - vordergründig geht es um etwas anderes - genau über diesen Aspekt des Lebens. Lesenswert.

Gibt es auch Gefahren? Es gibt sie, aber ich kann nicht alles unterlassen, was eine Gefahr in sich birgt. Aber wenn Euch interessiert, welche Gefahr ich im Visier habe, der kann sich ja mal über das Thema Boomeritis-Buddhismus informieren. Grundlage für diesen Ansatz ist Spiral Dynamics.

Dienstag, 12. August 2008

Brothers in public silence

Die Geschichte von ÖKOMED besteht aus drei Geschichten, die alle für sich faszinierend sind. Ich will sie kurz erzählen.

Die erste ist meine Erfahrung, nach Lesungen und Vorträgen: Es gibt eine Wirklichkeit, die ist jenseits von Worten. Man kann über diese Wirklichkeit nur bedingt sprechen - letztlich muss man sie erfahren. In der gemeinsamen, kollektiven Meditation, kann man sie unmittelbar erleben. Diese Erfahrung machte ich und schrieb darüber.

Hier beginnt die zweite Story.
Ein Leser reagierte sehr kritisch auf den kollektiven Aspekt von Meditation und schrieb ironisch:

"Auf das größte hoffentlich demnächst zu erwartende Event freue ich michbesonders: die erste von Gronbach einberufene Kollektive Meditation (ich schlage medienwirksam KOMED vor... das assoziiert "Kommet!" oder "Komet",oder das "Med" streicht das so vielgepriesene Therapeutische einer solchenVeranstaltung heraus). Geeignet wäre der Zeitpunkt ab November 2008 auf demStandort des jetzigen Flughafens Berlin Tempelhof-- überhaupt ist einFlughafen sehr sinnig..."

Tja - - da wollte mir jemand ans Bein pinkeln und brachte nur ein Faß zum überlaufen.
Urin ist ein ganz besonderer Saft.

Seit Mai diesen Jahres überlegte ich, wie KOMED zu realisieren wäre. (Gleich nachdem ÖKOMED online ging, habe ich mich mich bei dem Herrn aus Berlin ausdrücklich für die Inspiration bedankt). Ich wusste, dass KOMED einschlagen würde, aber ich wusste nicht wie.

Dann kam die dritte Story und es kam die Zeitschrift What is Enlightenment? ins Spiel. Sie berichtete von einem Trend aus den USA, wo junge Menschen öffentlich meditierten. U.a. wurde über Alexander Cequea Fuentes (Foto), einem Studenten der Maharishi University of Management berichtet.
Seine Bilder und sein Logo gaben meinen diffusen Vorstellungen eine konkretes und modernes Bild.

KOMED wurde zu ÖKOMED und weil mir der kollektive Aspekt ungemein bedeutsam erscheint, unterscheidet sich ÖKOMED von dem Public Meditation Project nur dadurch, dass bei uns immer mindestens zwei Personen öffentliche meditieren müssen - darum auch das etwas modifizierte Logo. (Wobei ich natürlich nix dagegen habe, dass jemand alleine öffentlich meditiert - wie wäre der Gedanke: Man verabredet sich an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit und zeigt der Öffentlichkeit durch Schilder, an welchen Orten in diesem Augenblick ebenfalls meditiert wird...? Was haltet Ihr davon?)

Der Rest ist Geschichte und unsere Bilder sind mittlerweile auch bei Alex zu sehen - so wie er bei uns.

Mittlerweile sind Alex und ich in einem regen Mailverkehr und planen gemeinsame Projekte zwischen den USA und Deutschland...lasst Euch überraschen.

Wir fanden schnell zu einer Formel, die uns freundschaftlich verbindet. Wir nennen uns gegenseitig: "Brothers in public silence".

Danke an alle Inspiratoren und Unterstützer!

Wie sagt Alex in seinem aktuellen Beitrag:
The only “leader” in this revolution is the guiding inner light inside of you.
Und ich füge hinzu: Be the light!

Das sind die drei Storys von ÖKOMED - Geschichten die das LEBEN schreibt.

Geschichten die WIR fortschreiben können. Schreibt!

Jeder Ort zählt. Jeder Mensch zählt. Jede Minute zählt.

Montag, 11. August 2008

Performing freedom

“You should not have any mystical ideas about meditation, nor should you think it is easy.




Meditation must be completely clear, in the modern sense.

Patience and inner soul energy are needed, and, above all, it depends on an act that no one else can do for you: it requires an inner resolve that you stick to.

When you begin to meditate, you are performing the only completely free activity there is in human life.

Rudolf Steiner

Samstag, 9. August 2008

ÖKOMED meets BURGER KING

Eine neue Attacke der Guerilla-Meditation!
Das Ziel: Burger King und Esso in
Bad Münden. Die spirituellen Aktivisten: Sechzehn junge Männer (+ dem Verantwortlichen) die sich auf das freiwillige soziale Jahr im Ausland in einer anthroposophischen Einrichtung vorbereiten und ihre freie Zeit während eines Seminars für die ÖKOMED nutzten.
Diese lässigen und aufrechten Jungs haben ein würdevolles Kraftzentrum kreiert. Wir besetzten diesen öffentlichen Raum zwischen Autobahn, Tankstelle und gebratenem Fleisch und waren Repräsentanten der Stille und des Friedens: "World Peace begins witch inner Peace - World Revolution begins with inner Revolution"!

Ich danke für das Vertrauen, welches in mit einer Verneigung zurückgebe.

Demnächst mehr Text und Filme – hier zunächst ein paar erste Eindrücke – danke für das Engagement in Sachen Film und Foto!

Namaste an die Männer!

















































ÖKOMED meets BURGER KING on YOUTUBE

ÖKOMED meets BURGER KING on YOUTUBE, Part 2

ÖKOMED Bad Münden. Verantwortlich: Sebastian Gronbach
Zum Vergrößern der Bilder auf die Fotos klicken.

Mittwoch, 6. August 2008

FÜHRE dein LEBEN.

Heute will ich Euch eine geführte WortMeditation schenken – mit einem evolutionären Drive.

Nach Absprache mit den Teilnehmern, haben wir bei der angekündigten ÖKOMED am Wasserfall auf Bilder verzichtet und ich zeige Euch stattdessen ein paar Fotos einer kleinen (aber feinen) ÖKOMED. Sie fand auf einer viel begangenen Brücke im Kleinwalsertal in Österreich statt. Am Ende von 10 herrlichen Tagen wollten wir, Fedelma und ich, der Natur unsere Dankbarkeit in Form einer Meditation zurückschenken. Dabei entstanden ungefähr die folgende WortMeditation - ich war selber überrascht von dem Drive, der sich entwickelte.

Die Meditation hat zwei Teile – vielleicht hast Du Spaß daran, die zwei Qualitäten zu erspüren und dem nachzugehen, wo der evolutionäre Drive beginnt.

WORDS TO QUIET YOUR WORLD.

Vielleicht bist Du nervös – an einem öffentlichen Ort zu meditieren. Es ist nur Nervosität. Gerade war sie noch nicht da – jetzt ist sie präsent und später ist sie ganz verschwunden. Begrüße sie wenn sie kommt. Verabschiede sie wenn sie geht. Du bist nicht diese Nervosität – Du bist der Raum, in dem diese Nervosität erscheint.

Vor Dir werden fremde Menschen stehen bleiben. Begrüße jeden Schritt den Du hörst. Er stört Dich nicht. Es ist einfach nur ein Schritt. Gerade war fort – jetzt da – dann wieder weg.

Wenn er Dich doch stört: Begrüße das Gefühl des Störens – es ist nichts, was mit Dir zu tun hat. Nur ein Gefühl, was kommt und wieder geht.

So werden Gedanken, Empfindungen und Gefühle kommen und gehen.

Begrüße alles was kommt, wenn es kommt.
Verabschiede alles was geht, wenn es geht.

Halte nichts – wenn Du doch etwas hältst: Na dann halte es eben. Es ist nur das gewohnte Halten. Nichts weiter.

Lasse alles zu. Wenn Du denkst Du könntest etwas nicht zulassen, dann lasse es zu, dass Du meinst es nicht zulassen zu können.

Identifiziere Dich mit nichts. Auch nicht mit Dir an diesem Ort. Du bist nicht diese Person hier auf der Brücke. Diese Person auf der Brücke ist wie die Geräusche der Spaziergänger. Sie ist fort - - - sie kommt - - - verweilt einen Moment - - - und verschwindet wieder.

Du bist die Stille in der diese Geräusche erscheinen. Du bist der Raum in dem die Person auftritt.

Du bist der einzige Zeuge.

Du bist die Stille in der alles erscheint und vergeht.

Der Bach rauscht. Du sitzt. Die Brücke spannt sich.
Alles erscheint in dem Raum und nichts ist ausserhalb dieses Raumes.

Du bist dieser ewige Raum.
Du bist der Urgrund, auf dem sich das ganze Theater abspielt.
Schau Dir das Theater an und genieße das wunderschöne Schauspiel eine Weile – das Drama, die Tragödie, die Komödie. - - - - -

Du kannst Dich nun mit allem verbinden, was in diesem Raum erscheint.
Du kannst alles lieben, was Du siehst.

Liebe die Bäume. Du bist die Bäume.
Liebe den Flüsse. Du bist die Flüsse.
Liebe die Menschen. Du bist die Menschen.
Liebe die Person auf der Brücke. Du bist die Person auf der Brücke.

Du bist das EINE und Du bist ALLES, was in diesem EINEN erscheint.
In Deinem Herz hat alles einen Platz.
Nichts ist ausserhalb von Dir.


Du bist das Getrennte und das Vereinte.
Du bist das Duale.
Du bist das Non-Duale.

Du bist was Du jetzt fühlst und was das einzige und sicherste Gefühl ist, was Du immer schon kennst:

ICH-BIN.

Du bist frei.
Nichts kann Dich bedrängen.
Tu was Du willst.

Du richtest nun Deine Aufmerksamkeit auf den Raum unter Deiner Nase. Die Luft, die Du nun einfach und ohne Anstrengung einsaugst, spürst Du bereits zwei Finger breit vor Deiner Nasenöffnung.

---

Aus diesem Raum holst Du die Luft und nimmst einfach wahr, wie sie sich durch die Nase, durch die Nebenhöhlen, durch die Luftröhre in die Lunge ausbreitet. Wie Dein ganzer Körper diese klare Luft in Dankbarkeit annimmt. Einfach so. Sie ist da und schenkt sich Dir hin – nimm an den lebendigen Atem.

---

Nun wird der Raum unter Deiner Nase, auf den Du Deine Aufmerksamkeit richtest größer. So groß wie zwei volle Hände. Atme aus diesen Raum ein. Du atmest Luft, die von Aufmerksamkeit erfüllt ist.

---

Nun stelle Dir vor, Du breitest weit Deine Arme aus. Das ist der Raum, den Du nun mit Aufmerksamkeit erfüllst – bis hinter das Geländer der Brücke reicht dieser Raum. Er ergießt sich in Dich – erfüllt von Deiner Aufmerksamkeit.

Deine Aufmerksamkeit ist da draussen und nun da drinnen.

Innen und Aussen fließen ineinander.

Nun richte Deine Achtsamkeit auf das Ausatmen. Dazu musst Du nichts tun – der Atem atmet einfach so. Schau nur sanft zu.

Soviel Kraft und Schönheit und Herrlichkeit haben uns Berge, Wiesen, Luft und Sonne geschenkt – so reich sind wir. Wir atmen diese Schönheit einfach immer ein.
Bedingungslos.

Diese Schönheit ist in Dir.

Du bist geschenkte Schönheit.

Aus dieser geschenkten Schönheit erheben sich nun Dankgefühle – Du musst sie nicht produzieren oder angestrengt ausdenken. Sie erheben sich einfach so in Dir.
Dankgefühle erheben sich aus geschenkter Schönheit.

Immer mehr Raum nimmt diese Dankbarkeit in Dir ein. Schöne, einfache und tiefe Dankgefühle erheben sich und mit dem nächsten Ausatmen fließen sie aus Dir heraus.


Aus dem Nasenloch nehmen sie Raum. Zuerst wenig, dann mehr und schließlich ist es ein überströmen an Dankgefühlen.

Deine Dankgefühle erheben sich über die Brücke, entlang der Berge und bis zur Sonne.

Dazu musst Du nicht tiefer atmen – es ist einfach alles in Dir.

Du spürst jetzt die Sonnenstrahlen auf der Haut – sie bescheint Dich in Dankgefühlen.

Die Sonne braucht Deine Dankbarkeit. Sie braucht Deine moralische Sonne.

Ist die Sonne am Himmel nicht unendlich, unendlich groß?

Du schenkst der Natur Deine Dankgefühle – das ist gut.

Ist die Sonne nicht unendlich?

Nein, auch diese Sonne ist endlich. In ihrer unfassbaren Licht, ist sie Abglanz des unendlichen Lichtes. Sie ist Ausdruck des Ewigen. Sie ist nicht die EWIGKEIT selber.


Die Natur ist nicht die Quelle dieses unermesslichen Glanzes dem Du dankbar bist, die Natur sie ist der Empfänger dieses Glanzes.

Du betest die Sonne an. Gut so. Nun bete den GEIST an, von dessen Glanz die Sonne erzählt.
Schenke der Sonne alle Deine Dankgefühle – und dann richte Deine Achtsamkeit auf den raumlosen Raum hinter der Sonne: Hier strahlt die Ewigkeit.


Der EINE GEIST, der sich in allem Ausdrückt.

„Möge die Erde und der Kosmos und alle Welten auch untergehen, der GEIST leuchtet dennoch in der Leere, nicht entstehend, nicht vergehend, nicht einmal auch nur schwankend.“
(Ken Wilber)

Auf diesen GEIST richte nun Deine Dankgefühle – und fühle mit jedem Strahl aus Deinem Herzen:

In Deiner tiefsten Tiefe bist Du dieser GEIST.

Du bist, was Du immer gesucht hast.

Du kannst Dich nicht finden, weil Du immer bei Dir bist.

Beende die Suche und bekenne Dich zu Deinem Leuchten.

Den Geist kannst Du in allem finden. Der Geist ist in aller Natur. Überall ist ein heiliger Teil des Geistes.

Darum wandern wir mit offenen Sinnen in der Natur und danken ihr für den Ausdruck des Geistes.

Den GEIST – den ganzen GEIST, den findest Du nicht in seinen Teilen, so sehr sie auch strahlen, den ganzen GEIST findest Du nur im GEIST.

Darum meditieren wir hier.

Um die non-duale Wahrheit zu erfahren:

Du bist würdigster Ausdruck dieses Geistes in Zeit und Raum.
Du bist dieser zeitlose und raumlose GEIST selber.
Erhebe Dich nun als dieser unsterbliche GEIST und transzenediere Dein Leben.

FÜHRE dein LEBEN.

Das Führen musst Du lernen. Es ist jeden Tag eine Anstrengung und ungeheure Herausforderung.

Das LEBEN bist Du in jedem Augenblick und über jeden Augenblick hinaus. Du kannst nichts lernen oder erlangen. Es ist Anstrengungslos. Es ist. Mehr ist nicht.

Erhebe Dich nun als dieser unsterbliche GEIST.
Werde, was Du bereits immer bist.

FÜHRE DAS LEBEN.















Der Sonne Licht durchflutet
Des Raumes Weiten,
Der Vögel Singen durchhallet
Der Luft Gefilde,
Der Pflanzen Segen entkeimet
Dem Erdenwesen,
Und Menschenseelen erheben
In Dankgefühlen
Sich zu den Geistern der Welt.
Rudolf Steiner

ÖKOMED Kleinwalsertal. Verantwortlich. Sebastian Gronbach

Donnerstag, 24. Juli 2008

"Ich hoffe, dass bald ganz Europa von Ökomed spricht."

Der holländische Autor Jelle van der Meulen schrieb zuletzt ein Buch über die „Armut als Schicksal“. Jenseits von Opfer/Täter-Klischees lengt er den Blick auf die kulturellen, wirtschaftlichen, aber vor allem auch spirituellen Aspekte von Armut. Er blickt auf die Armut Perus und gleichfalls auf die damit zusammenhängende Not Europas.

Van der Meulen ist ein Mann, der in der Welt herumkommt und einen Sinn dafür hat, was Menschen bewegt – und dafür, was Menschen zur Ruhe kommen lässt.

Vor allem schätze ich ihn als jemanden, der etwas über inneren Reichtum und eben auch über innere Armut sagen kann – ohne dies jemals als Ankläger zu tun. In seinem Buch Herzwerk klagt er diese innere Armut nicht an, sondern zeigt, dass unser Innerstes voller seelischer Reichtümer und Potentiale ist – vor allem und gerade dann, wenn wir meinen armselig und verloren und zornig und traurig und zu sein.

Da wo das große Loch ist – da fange ICH erst an. Das ist Jelle van der Meulens Grundannahme, die er in Herzwerk ausführlich und in einem reichen kulturellen und philosophischen Kontext begründet.

Das sind ein paar wunderbare Aspekte von Jelle van der Meulen und so ist meine Freude und Überraschung groß gewesen, als ich gerade diesen Beitrag zu ÖKOMED von diesem Freund bekommen habe, den er auf seinem Blog publiziert hat.

Lieben Dank, Partner. Er hat bei mir eingeschlagen. Und besonders Deine Hoffnung: "Ich hoffe, dass bald ganz Europa von Ökomed spricht." Puuuhhhh

Viel Spaß, liebe Leserinnen und Leser, bei einer Reise, die in Spanien beginnt und in ganz Europa endet.

Man wird von ÖKOMED sprechen, wenn Ihr öffentlich schweigt.
ÖKOMED wird etwas bewegen, wenn Ihr öffentlich ruht.
ÖKOMED wird sich zeigen - wenn Ihr Euch zeigt.

Jelles Hoffnung wird von niemanden anders getragen, als von uns.

Es gibt keine anderen – nur uns.

Geht raus. Setzt Euch. Schließt die Augen. Schließt den Mund. Öffnet die Seele.
Nehmt alles war. Haltet nichts fest. Keine Sinneseindrücke. Keinen Gedanken. Kein Gefühl.

Das ist nicht Euer Kern. Ihr seid das Bewusstsein in dem alles erscheint. Es gibt nichts ausserhalb von diesem, Euren Bewusstsein – darum kann Euch auch nichts bedrohen, weil nichts ausserhalb von Euch existiert. Ihr seid das Bewusstsein.


Und nun erfahrt den Kern: Der Kern ist das universelle Bewusstsein UND alles was darin erscheint. Der Kern ist das ABSOLUTE und das RELATIVE als das EINE.

Wir sind - und das kann das Hirn nicht wirklich fassen - das Ungetrennte u n d das Getrennte. Ein WIR und ein ICH. Diese Tatsache ist schwer zu fassen und noch schwerer ins Leben zu bringen.

Um das ABSOLUTE zu erfahren, müssen wir nichts tun - Du erfährst es in der Meditation. Einfach so.

Um das RELATIVE angemessen zu verwirklichen müssen wir - sorry Freunde - irre viel Arbeiten.

Dann sind wir ein würdiger KERN.

Dieser Kern – ohne Grenze und winziger als ein Punkt – dieser Kern bist Du.
Das EINE und das ALLES.

Laß Deine Seele geöffnet. Öffne nun auch die Augen. Stehe auf. Öffne Deinen Mund und sprich und tue die Werke die Du tun willst.
Als das EINE und das ALLES.
In Weisheit und Barmherzigkeit und in Liebe.


Werbefachleute sagen mir, die Menschen wollen heute nicht direkt aufgefordert werden, das wirke nicht gut. Man solle lieber indirekt und mit Selbstironie die Leute bedienen.

Ich sage Euch jetzt mal, was ich Euch wirklich sagen will und diese ganze postmoderne, zynische Werbepsychomüllphrasendreschmaschine geht mir sonst wo vorbei:

Wartet nicht. Lest nicht nur mit. Es ist einfach und es ist umwerfend.
Macht die Guerilla Meditation zu Eurer Angelegenheit. Kommt rein ins Team. Fühlt, was ÖKOMED mit Euch macht und verändert jeden Ort mit simpelsten Mitteln.


Glaubt Ihr, ich hätte keine Unsicherheit und ein Zittern verspürt, als ich das erste mal da draussen war und die Augen schloß?

Es gibt nur einen Weg die Unsicherheit, den Zynismus und die Einwände niederzurennen:
Raus ans Licht!

Ich verspreche Euch nichts – nur dieses verspreche ich Euch: Ihr werdet niemals eine ÖKOMED vergessen, welche Ihr selber verantwortet habt.

Wie viele Tage Eures Lebens habt Ihr nicht gelebt? Wie viele Tage habt Ihr – die Ihr Götter sein wollt – vergessen?


Götter kennen die Furcht - aber Götter gehen immer weiter.

Jeder ÖKOMED-Tag, wird ein GötterTag sein, der Euch in Erinnerung bleibt und viele Menschen um Euch herum seltsam berührt - vielleicht sogar entscheidend verändert.

Manchmal ist ja schon viel erreicht, wenn sich jemand einen Moment lang wundert und tief Luft holt.

we do it.
we show it.
it is revolution.

Dienstag, 22. Juli 2008

V- Mann bei ÖKOMED

Seit heute gibt es bei ÖKOMED einen V-Mann. Hast Du ihn schon enttarnt? Schau Dir noch mal das Logo an und vergleiche es mit dem alten Loge – inspiriert von unseren spirituellen Freunden aus den Vereinigten Staaten. Genau! Das etwas kümmerliche und wenig athletische Männchen ist einem kraftvollen V-Mann gewichen. Stefan Stark, selber aktiv in geistiger, kultureller und eben körperlicher Fitness (siehe links oben), ist diese Schwachstelle bei ÖKOMED sofort aufgefallen. Seinem Ebenbenbild entsprechend (ja, siehe nochmal links oben), schickte er das Männchen in ein evolutionäres Trainingsprogramm und... Voilà: Fertig ist der ÖKOMED-V-Mann.

Stefan Stark verbesserte auch meine etwas dilettantischen Versuche einer angemessenen Schrift. Und zwar deutlich. Tja, wozu hat man Vreunde.

Nach seinen eigenen Worte – und er spricht aus Erfahrung – sah das alte Männchen auch ein wenig nach falscher Atmung aus. Somit zeigt diese kraftvolle äussere Haltung, letztlich die innere Power, die durch Meditation an Form gewinnt. In diesem Sinne, ist der neue V-Mann ein Symbol für wachsende Seelenstärke.

Ich hoffe, Ihr seid alle damit einverstanden und die Verstärkung findet Euren Applaus – und natürlich: Sollte jemand zusätzlich ein Logo mit eher feminine Ausstrahlung zeichnen wollen...Der Contest ist eröffnend.

Ansonsten gilt weiter: ÖKOMED ist nicht nur was für V-Männchen sondern für jeden Menschen, der in ÖKOMED ein berechtigtes Anliegen sieht...aber es gilt auch weiter: ÖKOMED ist sexy.

(Ja, ÖKOMED ist sexy - oder dachtest Du, Meditation sei was für vertrocknete Spaßbremsen? ÖKOMED ist sexy. Spätestens seit dem V-Mann. Danke an Stefan Stark.)


Hier könnt Ihr Euch das LOGO in ganz groß runterladen und kopieren - macht jede ÖKOMED zu einer ÖKOMED+.

ÖKOMED in Österreich

In den nächsten vierzehn Tage, geht es zu einem Alpen-Retreet. Ihr habt dann die Möglichkeit, diesen Blog weiter über die Kommentarfunktion zu nutzen und Euch zu verbinden. ÖKOMED wird in dieser Zeit u.a. als Wasserfall-Meditation im Kleinwalsertal stattfinden - mitten in einem Tourismus-Treffpunkt. Dazu werden auch Einheimische und Touristen eingeladen werden. Der genau Termin steht noch nicht fest.

Der Wasserfall ist ein kraftvolles und lebendiges Symbol dafür, dass unser Leben immer zwei Aspekt hat:

Die Ewigkeit, das Absolute.
Die Vergänglichkeit, das Relative.

ER STRÖMT - UND RUHT.

Es sind die zwei Gesichter Gottes. Beides ist das EINE.

Wenn wir verstehen, dass wir tatsächlich dieser Gott sind, dann ist es eine wunderbare Mission, diese beiden Seiten in der jeweils best möglichen Weise zu repräsentieren.

Meditation ist insofern nicht nur ein "Ruhen im Frieden", sondern immer auch ein Prozess, in dessen Verlauf wir selber zur Quelle werden, die dann überfließt und LEBEN spendet. Wie genau dieses Leben-Spenden dann aussieht...das ist eine Wissenschaft für sich.

So laut, so spritzig, so lebendig, ungebremmst und überschäumend wie der Wasserfall - und gleichzeitig so konstant und EWIG.

Und Meditation im öffentlichen Raum, ist aus das: Dank an den öffentlichen Raum und der Anfang einer neuen Beziehung zur Innenseite der Äusserlichkei

Der öffentliche Raum - der Dom, der Wasserfall, die Fußgängerzone, die Einkaufspassage, das sind nicht nur Plattformen, auf denen etwas stattfindet, es sind Partner. "Partner, die ernst genommen werden wollen", wie Jelle van der Meulen das nennt.

Dieser Ort ist für ÖKOMED insofern besonders, weil er einerseits einen ganz ursprünglichen Charakter hat und andererseits von vielen Touristen besucht wird. Natur und Mensch stehen
sich hier gegenüber. Wir werden in diesem ÖKOMED versuchen, den Grenzverlauf zu einem Ort zu machen, in dem spürbar ist:

Mensch und Natur erscheinen in dem EINEN Bewusstsein. Die Fülle blüht in der Leere.

Wir sind diese Leere. Wir sind diese Fülle.
Wir sind für beides verantwortlich. Aus einem einfachen Grund: Es gibt niemand anderen.


Sei was Du bist. DAS LEBEN. Von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Namaste.

Hier eine spannende Debatte darüber, was ÖKOMED als Guerilla-Meditation erreichen kann + einer interessanten Umfrage.

Sonntag, 20. Juli 2008

KÖLN: DeutschlandPremiere ÖKOMED

WIR


SIND


DER


DOM


Hier ein paar Eindrücke, von einem sehr eindrucksvollen ÖKOMED.

Den Kölner Dom im Rücken spürbar - mit seiner dunklen und hellen Geschichte, dem neuen Richter-Fenster und seiner Kraft, die "einen bis in den Himmel aufgerichtet hat".

Vor einem: die Weite der Domplatte und zahlose Menschen.

WAS FÜR EIN ORT!!!

Sechs ÖKOMEDs waren gekommen und meditierten 60 Minuten - sie kamen aus Deutschland und der Türkei, aus Holland und aus Österreich. Zwei weitere Gäste meditierten spontan ca. 30 Minuten mit.

Es gab keinerlei aggressive, oder sonstige Störungen, sondern im Gegenteil eine erstaunlich farbige und friedliche Stimmung.

Die drängende Kinderstimme eines vorbeigehenden Mädchens: "Oh bitte Mama - ich will mitmeditieren".

Ich selber habe vor mich die ersten 30 Minuten mit einem Text von Rudolf Steiner eingestimmt - die zweiten 30 Minuten waren dann schwereloses Sein.

Mit diesem Steiner Text kann ich besonders gut in die Meditation starten:

Urselbst
Von dem alles ausgegangen,

Urselbst
Zu dem alles zurückgekehrt,

Urselbst
Das in mir lebt –

zu dir strebe ich hin.
Links: ANAK - auch ein Kind Gottes.

Das ist my LOVE Fedelma und der letzte Bote der LOVE Parade.

:-)







Eine spirituelle Freundin, die auf fröhlichste Weise die verschiedensten Kulturen lebt und verkörpert.

Ihre Meditation ist voller Kraft - danke auch.

Der Text auf dem Blatt lautet:


AUGEN ZU.


MUND ZU.


HERZ AUF.



Ein Gruß aus Wien - ein Gruß nach Wien.



















Diesen Satz von Steiner, hatte ich vor uns auf die Domplate geklept.





NAMASTE.

Donnerstag, 3. Juli 2008

ÖKOMED goes online

Willkommen in der Welt von ÖKOMED.

ÖKOMED hat eine Geschichte und diese Geschichte ist nicht ganz kurz - wenn Du sie lesen willst, na dann ließ.

Wenn Du einfach schnell wissen willst, was ÖKOMED ist, dann schau Dir rechts die paar Sätze an. Dann nimm Deinem Mut und ein paar Freunde. Tu es. Dokumentier es. Verändere die Welt von innen.

Die ganze Geschichte könnte Dich allerdings mit in eine Dimension nehmen, die Dir zunächst fremd erscheinen mag - am Ende könntest Du erkennen, dass diese Fremde immer schon Dein Zuhause ist.

Fühl Dich frei. Du bist es.


Seit dem Sommer 2006, seit den Minuten, die mein Leben so nachhaltig transformiert haben, versuche ich diese Erfahrung des Ungeteiltseins mit anderen Menschen zu teilen. Das ist natürlich Quark, denn gerade d a s geht nicht – man kann diese Erfahrung nicht teilen, aber man kann das Teilende entfernen.

Auch sonst ist das eine ziemlich blöde Sache, denn am Ende kommt so ein Moment des Erwachens - oder er kommt nicht. Und er kann immer kommen. Jederzeit und überall und egal was du vorher dafür getan hast oder auch nicht. Wenn er da ist, wirst du es wissen.

Todsicher.

Besser ist es, wenn du vorbereitet bist. Meine Arbeit jenseits von ÖKOMED widme ich deshalb auch zu großen Teilen dieser Vorbereitung – aber das ist eine andere Story.

Jedenfalls rede ich mir den Mund fusselig, um zu erzählen, was diese Erfahrung der absoluten Einheit eigentlich ist und warum die weitere Evolution davon abhängt, wie sich die Sicht des radikalsten Perspektivwechsels darstellt und warum ohne dieses Erwachen zum EINEN alles andere nur Illusion bleibt.

Ich versuche es, wie so viele, immer wieder. Lesungen, Vorträge und Seminare - das sind alles Möglichkeiten, aber letztlich steht da immer der Verstand, sagt „NJET“ und weigert sich diesen Schritt zu gehen.

Dann habe ich begonnen nach Veranstaltungen mit den Teilnehmern zu meditieren und siehe da: Etwas öffnete sich – Blockaden lösten sich und das, was von Ewigkeit zu Ewigkeit ist (also auch jetzt, wenn du dieses WORT liest), diese STILLE, dieses ... - ach verdammt, jetzt wird’s wieder fusselig. ES wurde Gegenwart.

Ich bin Anthroposoph und in diesem Kontext, wird Meditation von manchen als etwas verstanden, was man nur alleine und für sich machen kann. Das ist ein Missverständis.

Es ist das nur e i n e Facette von Meditation, zu der ich allerdings mit bestem Gewissen raten kann. Wer sich dafür interessiert, kann sich zum Beispiel hier über Kurse, Tagungen und Studienstätten informieren.


Nein, Meditation ist selbstverständlich auch eine Praxis für die Gemeinschaft – auch als geführte Meditation. Das beweisen die großen und kleinen spirituellen Welttraditionen – so auch meine eigene. Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, hat selbst öffentliche Massenmediationen abgehalten, wenn er zum Beispiel die so genannte Grundsteinmeditation in einer vollen Halle praktizierte.

Als Anthroposoph bin ich keiner Religion oder bestimmten geistigen Richtung verpflichtet – im Gegenteil. Ich bin nur einem verpflichtet und dieses EINE hat keinen Namen und gleichzeitig so viele Namen wie es Religionen, ja so viele Namen wie es Menschen gibt. Multipliziert mit unendlich.
Ich selbst gebe diesem großen und unfassbaren Mysterium auch immer wieder Namen, was wirklich großer Schwachsinn ist, aber ich muss erkennen, dass mir nichts Besseres einfällt.

Als Anthroposoph achte und ehre ich jede Religion oder jede spirituelle Bewegung und bin fasziniert von den unterschiedlichsten Perspektive auf unsere gemeinsame Mitte.
Das Herz aller Religionen ist das EINE (und in der Meditation kann man erfahren, dass WIR dieses Herz sind).

Religionen betonen verschiedene Aspekte des EINEN und immer und überall ist es der MENSCH, durch den das EINE seinen edelsten Ausdruck erhält.

Es gibt nur diesen einen Gott und aus dem Menschen spricht dieser eine Gott („Es ist nur ein Gott und Mohammed ist sein Prophet“).

Nur im Bewusst-Sein des Menschen kann sich das höchste Gottes-Bewusstsein entfalten. („Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“).

Nur dieser eine Gott, den man nennen mag, wie man will, diese eine leere Fülle ist unser ICH.
("Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig.“)

Und was du auch tust, du tust es an dir und wen du auch liebst, du liebst immer nur das EINE.

Den einen Teil des EINEN kannst du sehen, wenn du die Augen öffnest – es ist die erschaffene Welt, die geschöpfte Schöpfung, der sichtbare Gott. Es ist, wie es ist.

Den anderen Teil des EINEN kannst du sehen, wenn du die Augen schließt – es ist die geistige Welt, die leere Fülle, der unsichtbare Gott. Alles ist möglich.

Wenn du beides liebst, dann liebst du DAS GANZE.

„Ein allmächtiges, geistig-physisches Gotteswesen ist der Daseinsgrund des Himmels und der Erde“ (Mal wieder Steiner – das ist m e i n geliebtes Koordinatensystem, nimm d u ruhig deines).

Wenn du DAS GANZE wirklich ohne Ende liebst – dann wirst du das Geheimnis erfahren: Du b i s t dieses GANZE. Es gibt nichts außerhalb von dir. (Tja, und wenn du dann nicht vorbereitet bist, dann rennst du durch die Gegend und rufst „Ich bin ein wunderschöner Schmetterling – ich bin Napoleon – ich bin eine Wespe und will mich stääächencheeen!!!“ Glaub mir – die Welt ist voll von solchen Erwachten. Und leider ist das nicht nur witzig.)

„Fliehe die Vielen, und suche das Eine; hast du es gefunden, so erkenne und umfange die Vielen als das Eine.“ Yesss, Mr. Wilber! What would we do without you?

Das ist das ganze Gesetz. Wie im Himmel – so auf Erden. („Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“)

Jede Religion, jede spirituelle Bewegung, sie alle suchen immer den einen selben und die vielen verschiedenen Wege, wie sich der Gott im Menschen mit dem Gott im Himmel wiedervereinen kann. („Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.“)

Da, wo sich Himmel und Erde voller Sehnsucht berühren wollen, da steht der Mensch und nimmt die Mutter Erde und den Vater im Himmel bei der Hand. Die eine links, den anderen rechts - und bringt diese Liebenden wieder zusammen.

Dann, wenn das verwirklicht wird – nicht einmal, sondern immer wieder, als Schöpfungsprozess, als Evolution –, dann hört der Gegensatz von Ich und Welt auf zu existieren. Wir erschaffen, was immer schon da war. Aber jetzt träumen wir nicht mehr davon, jetzt sind wir wach.

So lade ich alle Religionen, spirituellen Strömungen und esoterische Kreise von Herzen ein – ich lade sie ein öffentlich und in Gemeinschaft zu meditieren – aber nicht irgendwie.

Lies mal weiter.

In den vergangenen Wochen – ich habe es erzählt – konnte ich also herausfinden, (was andere längst wissen), dass es tatsächlich möglich ist, durch gemeinsame Meditation eine umfassende Erfahrung zu machen (und weiterzugeben), ein weitläufiges Feld zu kreieren, einen raumlosen Raum zu öffnen, in dem das, was man GEIST nennen könnte, so erscheinen kann, dass nichts von unserer Individualität genommen wird (im Gegenteil), aber alles in einem WIR gesteigert wird.

In der spirituellen Gruppe wird das „erleuchtete Bewusstsein zu der einen Stimme, die zu sich selbst spricht.“. Wenn der spirituelle Lehrer Andrew Cohen aus den USA das so sagt, dann spricht er dem spirituellen Lehrer Rudolf Steiner aus Europa aus der Seele, für den seelisch-geistiges Erwachen dann Wirklichkeit wird, wenn wir unser eigenes Seelisch-Geistiges im Seelisch-Geistigen des anderen Menschen erleben. „Dann wird jede Begegnung ein Sakrament werden.“

Manchmal gehe ich durch die Straßen und denke: „Wenn ihr wüsstest. WENN IHR WÜSSTEST! Wenn ihr nur wüsstet, dass genau ihr es seid, auf die wir schon immer gewartet haben, dass genau ihr es seid, in denen das eine Herz schlägt.

Ihr seid es.
IHR seid ES.

In dieser Zeit entstand eine Art Drang, sofort und an Ort und Stelle zu meditieren. Nicht nur hinter Schloss und Riegel, sondern mitten auf der Straße – in der Fußgängerzone, auf einer Messe, in der Schule, am Bahnhof (ich kann den Spruch nicht mehr hören, aber ok: Die Mysterien finden am Hauptbahnhof statt und ich werde sie demnächst am Flughafen stattfinden lassen) .

Zugegeben: Das hört sich wirklich ein wenig verrückt an und auch wenn junge Studenten in den USA daraus gerade einen Trend machen, erinnert es doch sehr an vergangene alternative Zeiten.

Aber was wäre, wenn solche kollektiven, öffentlichen Meditationen nicht mehr den Geschmack von ungeputzten Zähnen, schmuddeligem Look und debilem Grinsen hätten, sondern frisch, kultiviert und mit einer inneren Stärke und Aufrechte mitten im Leben auftauchten?

Einmalige und authentische Individualisten richten sich auf das aus, was EINMALIGKEIT im tiefsten Sinne bedeutet.

Die STILLE zerreist den Lärm.

Der ALL TAG erscheint im Alltag. Die alles erschaffende KRAFT entsteht hinter verschlossenen Augen.

GOTT sitzt mitten in der Passage und führt ein einfaches DA SEIN.

...Niemand käme an diesem Ereignis vorbei, ohne getroffen zu sein – jenseits von zynischen Schutzmechanismen...


Bei einer Meditation, wo zwei oder drei im Namen des EINEN zusammen sind, dort ist dieses EINE in einer absolut umfassenderen Dimension anwesend, als wenn einer alleine dort sitzt und meditiert.

Das WIR in seiner ganzen Schönheit zu entfalten, das ist die neue Herausforderung, die ich jetzt mal angehen werde und ihr – wo ihr auch seid – seid eingeladen mitzumachen. Auf eure Art.

ÖKOMED wird eure Plattform, um Filme, Bilder, Erfahrungen, Termine, Misserfolge, Erfolge und Inspirationen auszutauschen. Schickt mir euer Material, ich veröffentliche es hier.
Wir und ich müssen am Anfang sicher noch lernen.

Ich weiß, dass für manche nicht ganz klar ist, wie so eine Meditation konkret läuft, was man tut oder nicht tut, wie man Schwierigkeiten beseitigt – ich werde dazu bald Trainingseinheiten anbieten, die Geld kosten werden. Aber ich werde auch kostenlose Texte auf ÖKOMED zu Verfügung stellen.

Ja, Meditation ist einfach nur Meditation und eine höchst intime Angelegenheit und es ist wirklich entscheidend, diese intime Dimension auch ganz alleine und nur für sich zu erfahren.
Und ja, Meditation ist auch Demonstration. Sie kann zeigen, dass Gott nicht nur in alten Büchern lebt (Hallo! Nix gegen Bücher), sondern immer und überall, wo wir uns unserer eigenen Göttlichkeit bewusst und bewusster werden.

Dieses Bewusstsein gehört auch dahin, wo wir sind: In das helle, gnadenlose und letztlich doch liebevolle Licht der Öffentlichkeit. Denn es gibt niemanden, der sich nicht danach sehnte, dass sein innersten Leben endlich auch die Führung in seinem äusseren leben übernimmt. Dieses innere Leben in allen Menschen is powerd by ÖKOMED.

Hat Gott es nötig sich zu verstecken? Ist Gott nicht dieses unendlich große Herz, welches für alle Menschen schlägt? Meint jemand, Gott hätte Schiss vor der Straße? Kann sich jemand vorstellen, Gott könnte sich im Getümmel schlechter konzentrieren als in der Einsamkeit? Hat Gott die „Nur-für-Mitglieder-Predigt“ gehalten oder eine Bergpredigt?

Gott sucht die Menschen – je mehr, desto besser. Gott will die ganze Aufmerksamkeit!
Woher ich das weiß? Gott ist in mir – ich bin in Gott. Und jetzt komm’ mir bitte nicht mit Hochmut – DU bist doch dieser Gott in mir.

Wozu unser Verstand nicht in der Lage ist, das könnte Meditation immer tiefer erfahrbar machen: Zwischen dem Urgrund des Seins und demjenigen, der über diesen Urgrund meditiert, gibt es keinen Unterschied. Und dieser Urgrund ist nicht nur ein Sofa, es ist ein Sprungbrett, es ist unser kreatives Potential – dieses kreative Potential, das sind wir selbst.

Das eine ICH.

Es gibt im Grunde nur zwei Arten sich zu engagieren, sein kreatives Potential zu entfalten und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Die eine geht so, ist weit verbreitet und gruselig: Diese Art resultiert aus der Unfähigkeit, sich selbst anzunehmen. Sie ist voller Ressentiments und im Grunde nichts anderes als eine verkappte Negativität. Aber jeder fühlt sich gut, weil er sich so schlecht fühlt.

Und hier, tataaaa, die einzig wahre Art des Engagements: Innerer Ausgangspunkt allen Handelns und motivierende Kraft ist eine mächtige Gewissheit, ein Gefühl der eigenen Geborgenheit, des Feststehens im Selbst, des inneren Gerettetseins und der unversiegbaren Fülle des eigenen Daseins und Lebens. Alles Helfen, alles Opfern, alles Schaffen und Entwickeln, alles Lieben und jeder Schritt in die Zukunft sind ein spontanes, eruptives Überfließen der Kräfte, begleitet von Seligkeit und innerster Ruhe.

Max Scheler, ein Zeitgenosse Steiners, nennt diese Form die „wahrhaft christliche“.
Ich nenne sie die erwachte, die erleuchtete Form. Die einzige Form, die Gottes Herz entspricht.

Meditation ist kein Weg zu dieser Quelle – wer das sagt, hat keine Ahnung. Meditation ist ein Weg, zu erfahren, dass wir immer schon diese Quelle sind.

Und das hat nicht ausschließlich den Sinn, dass wir dann nur Ruhe und Frieden repräsentieren (ohne Frage: das ist auch der Fall – denn wir können erfahren, dass uns nichts mehr treibt, weil es nichts außerhalb von uns gibt, was uns treiben könnte).

Aber: Wenn Gott nur Ruhe und Frieden wollte, dann wäre er nicht vor ein paar Milliarden Jahren vor Freude explodiert – nee, nee! Gott hat noch was vor und das wird exakt das sein, was WIR uns vornehmen. Mr. Andrew Cohen, darf ich bitten? „Ok, Sebastian – take that: „Evolution ist, was du tust.“. Und jetzt der Dr. aus Dornach: „Nicht das Schicksal handelt – wir handeln“. Danke, meine Herren.

Nehmen wir uns die Freiheit und machen jeden Tag zu einem Schöpfungsakt - wenn ich mich so umsehe, dann gäbe es da noch einiges zu tun, oder?

Meditation macht, dass dein kreatives Potential explodieren will.

ÖKOMED macht, dass dieses explosive Potential gebündelt wird und unsere Antwort auf Terrorismus ist die öffentliche Explosion der STILLE.
ÖKOMED will sich nicht zurückziehen, nichts suchen, nichts konstruieren.
ÖKOMED zeigt, dass alles, was wir suchen, exakt da ist, wo wir alle sind.
ÖKOMED braucht keine äußere Stille, weil ÖKOMED weiß, dass die Stille immer da ist.
ÖKOMED ist eine Bewegung nach innen, die gleichzeitig eine Bewegung nach außen ist und somit in jeder Hinsicht Grenzen transzendiert.

„Nichts ist innen, nichts ist außen, denn was drinnen ist, ist ...“ Genau, Herr Goethe.

Und – hey - wenn wir dann so lässig in den Passagen, Straßen, Kirchen (sagte ich gerade „Kirchen“????), Bibliotheken und auf der Buchmesse sitzen und mit geschlossenen Augen die gewaltige Stille durch uns tönen lassen – majestätisch und aufrecht und lässig und friedlich bis zum Gehtnichtmehr ... ich meine - cool wäre das schon, oder?

Irgendjemand hier, der meint, das Heilige und Göttliche dürfte nicht auch mal verdammt cool und lässig sein?
Wo steht geschrieben „und der Herr sprach: >ich will nur langweilig, bescheiden, mürrisch, ohne Sex und Rock keinesfalls in einer Bar und niemals auf der Love Parade erscheinen<“? Ich glaube, diese Stelle habe ich überlesen.


Vorbei die Zeiten, in denen Gott in verbiestertem Muff und furztrockenen Trübsinn gestopft wurde! Holen wir Gott da raus und lassen ihn genau dort aufblühen wo wir sind:
Mitten im Leben.

Gott will in uns leben, bewusst werden und atmen - oder hast du nicht auch das Gefühl, mal wieder richtig Luft holen und tief durchatmen zu müssen?

ÖKOMED – we do it. we show it. it is revolution.